Technologie
Der Wandel von SEO zu GEO: Wie KI die Öffentlichkeitsarbeit in Thailand verändert
ABM Connect betont, dass traditionelle SEO im KI-Zeitalter nicht mehr ausreicht, und fordert Marken dazu auf, Generative Engine Optimization (GEO) einzuführen, um sichtbar zu bleiben.
Laut einem Bericht von Prachachat Business durchläuft die PR- und Marketinglandschaft in Thailand aufgrund des Aufstiegs der Künstlichen Intelligenz einen bedeutenden Wandel. Die lokale Agentur ABM Connect stellt fest, dass sich das Verbraucherverhalten hin zu einer „Mensch-KI-Mensch“-Reise entwickelt hat, bei der Nutzer zunehmend auf KI-gestützte Suchwerkzeuge angewiesen sind, um Informationen zu finden.
ABM Connect betont, dass die traditionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht mehr ausreicht, um die Sichtbarkeit einer Marke zu erhalten. Stattdessen plädiert die Agentur für die Generative Engine Optimization (GEO). Diese Strategie ist entscheidend, da KI-Modelle Informationen nicht primär direkt von der Website einer Marke beziehen. Stattdessen deuten Untersuchungen darauf hin, dass sich KI-Systeme bei 84 % bis 92 % ihrer Referenzen stark auf etablierte Medien und „Earned Media“ stützen.
Für Einwohner und Reisende in Thailand bedeutet dies, dass die von KI-Assistenten bereitgestellten Informationen über lokale Unternehmen, Dienstleistungen oder Reiseziele zunehmend aus Medienberichten Dritter kuratiert werden und nicht aus dem direkten Marketing der Marken. Wenn eine Marke keine Präsenz in angesehenen Medien aufrechterhält, riskiert sie, von KI-Algorithmen „vergessen“ zu werden. Während dieser Wandel die wachsende Bedeutung digitaler PR unterstreicht, bleibt abzuwarten, wie schnell lokale Unternehmen ihre Strategien anpassen werden, um GEO gegenüber traditionellen Web-Marketing-Taktiken zu priorisieren.