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Studie bringt sehr heiße Getränke mit Speiseröhrenkrebsrisiko in Verbindung

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Studie bringt sehr heiße Getränke mit Speiseröhrenkrebsrisiko in Verbindung

Eine Studie der Universität Oxford legt nahe, dass der Konsum von Getränken bei Temperaturen von 65°C oder mehr das Risiko für Speiseröhrenkrebs verdreifachen könnte.

Laut einem Bericht von Khaosod Online Thailand vom 9. September 2026 hat eine Untersuchung der Universität Oxford ein potenzielles Gesundheitsrisiko für häufige Konsumenten sehr heißer Getränke identifiziert. Die Studie, die Daten von fast einer Million Menschen mittleren Alters analysierte, deutet darauf hin, dass das Trinken von Tee oder Kaffee bei Temperaturen von 65°C oder mehr mit einem dreimal höheren Risiko für Speiseröhrenkrebs verbunden ist als bei Personen, die Getränke bei moderateren Temperaturen konsumieren.

Die Forscher erklären, dass extrem heiße Flüssigkeiten die Schleimhaut der Speiseröhre schädigen oder reizen können, während sie in den Magen gelangen. Die Studie stellte zudem fest, dass Personen, die täglich sechs oder mehr Tassen sehr heißer Getränke konsumieren, einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Obwohl die Zugabe von Milch die Temperatur leicht senken kann, warnen Experten, dass frisch mit kochendem Wasser zubereitete Getränke, die oft 90–95°C erreichen, dennoch gefährlich heiß bleiben können.

Für Einwohner und Reisende in Thailand, wo heißer Tee und Kaffee zum Alltag gehören, legt diese Forschung eine einfache Vorsichtsmaßnahme nahe: Getränke vor dem Trinken einige Augenblicke abkühlen lassen. Experten betonen jedoch, dass die allgemeine Inzidenz des Plattenepithelkarzinoms der Speiseröhre weiterhin gering ist. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die spezifischen Temperaturschwellenwerte, die mit dem Krebsrisiko verbunden sind, endgültig festzulegen und andere wesentliche Einflussfaktoren zu berücksichtigen.