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Verkehr

Thailändische Regierung untersucht Fluggesellschaften wegen Überbuchungspraktiken

Eine Quelle
Thailändische Regierung untersucht Fluggesellschaften wegen Überbuchungspraktiken

Ministerin Supamas Isarabhakdi hat eine Untersuchung wegen Überbuchung angeordnet, nachdem einem Passagier trotz bestätigtem Sitzplatz und vorausbezahlten Leistungen die Beförderung verweigert wurde.

Am 17. August 2026 kündigte Supamas Isarabhakdi, Ministerin im Büro des Premierministers, eine Untersuchung der Überbuchungspraktiken von Fluggesellschaften nach einer Verbraucherbeschwerde an. Laut Khaosod Online wurde einem Passagier, der einen Inlandsflug gebucht, einen Sitzplatz ausgewählt und für Mahlzeiten an Bord bezahlt hatte, die Beförderung verweigert, da der Flug überbucht war. Die Fluggesellschaft gab an, dass 191 Buchungen für 189 verfügbare Plätze vorgenommen wurden und der Beschwerdeführer als Letzter eincheckte.

Die Fluggesellschaft bot dem Passagier 1.500 Baht Entschädigung und Essensgutscheine für eine Umbuchung an, doch der Passagier lehnte ab und entschied sich, auf eigene Kosten ein Ticket bei einer anderen Fluggesellschaft zu kaufen. Ministerin Supamas äußerte sich besorgt über die Situation und erklärte, dass ein Ticket einen Vertrag zwischen dem Verbraucher und dem Unternehmen darstelle. Sie betonte, dass Passagiere nicht die Last einer schlechten Sitzplatzverwaltung durch Fluggesellschaften tragen sollten.

Für Reisende und Einwohner in Thailand verdeutlicht dieser Fall die potenziellen Risiken von Überbuchungen und die derzeitigen Einschränkungen der Entschädigungsrichtlinien der Fluggesellschaften. Während die Regierung die Angemessenheit der Entschädigung von 1.500 Baht prüft, bleibt abzuwarten, welche regulatorischen Änderungen oder strengeren Durchsetzungsmaßnahmen das Amt für Verbraucherschutz (OCPB) umsetzen wird, um Passagiere in Zukunft vor ähnlichen Vorfällen zu schützen.