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Gesundheitsbehörden warnen vor giftigen Pilzen während der Regenzeit

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Gesundheitsbehörden warnen vor giftigen Pilzen während der Regenzeit

Thailändische Gesundheitsbehörden melden einen Todesfall und 335 Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Verzehr von Wildpilzen und fordern die Öffentlichkeit auf, das Sammeln unbekannter Sorten zu vermeiden.

Während Thailand die Regenzeit durchlebt, haben die Gesundheitsbehörden eine dringende Warnung bezüglich des Verzehrs von Wildpilzen herausgegeben. Laut Dr. Sailak Pimkoh, Direktor des Disease Control Office 9 in Nakhon Ratchasima, wurden zwischen Januar und dem 21. September 2026 insgesamt 335 Fälle von Pilzvergiftungen und ein Todesfall gemeldet.

Die Behörden betonen, dass viele giftige Pilze essbaren Sorten sehr ähnlich sehen, was sie mit bloßem Auge schwer unterscheidbar macht. Sorten wie der 'Knollenblätterpilz' werden oft mit sicheren Pilzen verwechselt. Experten warnen, dass traditionelle Methoden zur Prüfung der Toxizität — wie das Kochen von Pilzen mit Reis, Knoblauch oder Silberlöffeln — völlig wirkungslos sind. Zudem garantiert das Kochen keine Sicherheit, da die Toxine einiger Arten hitzebeständig sind.

Für Einwohner und Reisende ist der Rat klar: Wenn Sie sich bei der Identität eines Pilzes nicht absolut sicher sind, pflücken, kaufen oder verzehren Sie ihn nicht. Sich auf das visuelle Erscheinungsbild oder vergangene Erfahrungen zu verlassen, ist gefährlich. Obwohl sich die aktuellen Daten auf die Gesundheitsregion 9 konzentrieren, dient die Warnung als landesweiter Hinweis, beim Auffinden von Wildpilzen äußerste Vorsicht walten zu lassen. Die Behörden beobachten die Situation weiterhin, und Personen, die nach dem Verzehr von Wildpilzen Symptome zeigen, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen.