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Thailändisches Kabinett verabschiedet vier neue Arbeitsrechtsreformen

Eine Quelle
Thailändisches Kabinett verabschiedet vier neue Arbeitsrechtsreformen

Die thailändische Regierung hat vier Änderungen des Arbeitsrechts verabschiedet, um den Schutz von Seeleuten, Heimarbeitern und Angestellten staatlicher Unternehmen zu verbessern.

Am 18. August 2026 verabschiedete das thailändische Kabinett vier arbeitsrechtliche Maßnahmen, die vom Arbeitsministerium vorgeschlagen wurden, um Gesetzeslücken zu schließen und den Schutz für verschiedene Arbeitnehmergruppen auszuweiten. Arbeitsminister Julapun Amornvivat erklärte, dass diese Reformen darauf abzielen, die Sozialstandards für die moderne Arbeitswelt zu modernisieren.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die Änderung des Seearbeitsgesetzes, das Arbeitgeber nun verpflichtet, Seeleute in die Sozialversicherungs- und Unfallentschädigungsfonds einzutragen. Dies stellt sicher, dass Seeleute die gleichen sieben Kategorien von Sozialversicherungsleistungen und Unfallschutz erhalten wie Arbeitnehmer an Land. Darüber hinaus verbieten die neuen Vorschriften Schiffseignern die Beschäftigung von Personen unter 18 Jahren zwischen 22:00 und 06:00 Uhr, um das Wohlbefinden junger Arbeitnehmer zu schützen.

Für Einwohner und Expats bedeuten diese Änderungen einen Schritt hin zu standardisierteren Arbeitsschutzbestimmungen in verschiedenen Sektoren. Die Reformen weiten zudem die Rechte auf gleichgeschlechtliche Ehe auf Angestellte staatlicher Unternehmen aus, mit rückwirkender Anwendung auf das Datum des Inkrafttretens des Ehegleichstellungsgesetzes. Obwohl diese Maßnahmen einen bedeutenden politischen Fortschritt darstellen, müssen die spezifischen Zeitpläne für die administrative Umsetzung dieser neuen Regeln noch vom Arbeitsministerium bestätigt werden. Reisende und Einwohner sollten beachten, dass diese Aktualisierungen hauptsächlich nationale Arbeitsvorschriften und Arbeitsverträge betreffen und nicht den Tourismus oder die Visabestimmungen.