Recht
Rechtsexperten fordern DSI-Untersuchung zu mutmaßlichen ausländischen Strohmännern im Logistiksektor
Eine Gruppe von Rechtsexperten hat das Department of Special Investigation (DSI) und das Handelsministerium aufgefordert, potenzielle Strukturen ausländischer Strohmänner in der thailändischen Logistikbranche zu untersuchen.
Am 17. September 2026 forderte eine Gruppe von Rechtsexperten das thailändische Department of Special Investigation (DSI) und das Handelsministerium offiziell auf, eine Untersuchung zu mutmaßlichen 'Strohmann'-Vereinbarungen (Nominees) im Logistiksektor einzuleiten. Die Petenten behaupten, dass ausländisches Kapital über lokale Stellvertreter operieren könnte, um die thailändischen Vorschriften für Unternehmenseigentum zu umgehen.
Laut Berichten der Thai Post führte die Rechtsgruppe eine vorläufige Überprüfung von Unternehmen mit hohem Risiko durch und identifizierte zwei spezifische Firmen mit verdächtigen Aktionärsstrukturen. Die Petition fordert die Behörden auf, eine gründliche Prüfung der Aktionärszusammensetzung und der Finanztransaktionswege dieser Unternehmen durchzuführen, um festzustellen, ob sie gegen das Gesetz über ausländische Unternehmen (Foreign Business Act) verstoßen.
Für Einwohner und Expats unterstreicht diese Entwicklung die anhaltenden Bemühungen der Regierung, die Gesetze zum Unternehmenseigentum durchzusetzen. Obwohl der Logistiksektor derzeit unter Beobachtung steht, bleibt abzuwarten, ob diese Untersuchungen zu formellen Anklagen oder umfassenderen regulatorischen Änderungen führen werden, die sich auf Dienstleister in der Branche auswirken könnten. Bisher hat das DSI den Antrag erhalten, aber es wurden keine offiziellen Ergebnisse oder rechtlichen Schritte gegen die identifizierten Unternehmen bestätigt. Beobachter warten darauf, ob die Behörden ihre Untersuchung über die beiden ursprünglich von den Petenten gemeldeten Firmen hinaus ausweiten werden.