Travel
Alltagsetikette in Thailand: öffentliche Verkehrsmittel, Wohnungen und öffentliches Verhalten
Zuletzt geprüft: 2026-07-18
Geschrieben von Ricardo Dos Santos
Einfache, oft übersehene Regeln des Alltagsverhaltens in Thailand — in BTS/MRT, in einem thailändischen Zuhause und generell in der Öffentlichkeit —, die Besuchern helfen, unabsichtliche Fauxpas zu vermeiden.
In BTS und MRT (Bangkoks Hoch- und U-Bahn)
Essen und Trinken sind in den Waggons nicht erlaubt. Vorrangsitze sind Mönchen, älteren Fahrgästen, Schwangeren und Menschen mit Behinderung vorbehalten — bieten Sie Ihren Platz an, ohne dass man Sie darum bitten muss, wenn jemand ihn braucht.
Besuch in einem thailändischen Zuhause
Ziehen Sie vor dem Betreten eines thailändischen Zuhauses immer die Schuhe aus, selbst wenn der Gastgeber sagt, das sei nicht nötig — es anzubieten ist die höfliche Standardgeste und wird selten abgelehnt.
Das Tabu rund um den Kopf
Vermeiden Sie es, jemandem den Kopf zu berühren, auch den eines Kindes — in der thailändischen Kultur gilt der Kopf als höchster und am meisten respektierter Körperteil, und ihn zu berühren, selbst liebevoll, kann unangenehm sein.
Füße: das andere Ende derselben Idee
Da der Kopf der am meisten respektierte Körperteil ist, gelten Füße als der am wenigsten respektvolle — vermeiden Sie es, mit den Füßen auf Menschen, religiöse Objekte oder Bilder des Königs zu zeigen, und benutzen Sie den Fuß nicht, um auf etwas zu zeigen oder es zu bewegen.
Haltung in der Öffentlichkeit bewahren
Die Stimme zu erheben, sichtbaren Ärger zu zeigen oder in der Öffentlichkeit eine Szene zu machen, kommt in Thailand sehr schlecht an und kann ein kleines Problem eher verschärfen als lösen. Das Konzept, „das Gesicht zu wahren" — sich selbst oder andere nicht öffentlich zu blamieren — ist gesellschaftlich wichtig; ein ruhiger, freundlicher Umgang führt in fast jeder Situation, auch bei Beschwerden, zu besseren Ergebnissen.
Zuneigung in der Öffentlichkeit
Die thailändische Kultur ist im Allgemeinen zurückhaltender bei öffentlichen Zuneigungsbekundungen als viele westliche Länder. Händchenhalten ist unproblematisch; sichtbarere Zuneigung bleibt besser dem privaten Rahmen vorbehalten, besonders außerhalb der großen Touristengebiete.