Zum Inhalt springen
SawaLife BETA

Allgemein

Brasilianerin entdeckt nach Hysterektomie im Bauchraum vergessene chirurgische Schere

Eine Quelle

Eine brasilianische Mutter von drei Kindern musste sich vier Operationen unterziehen, nachdem nach einer Hysterektomie eine 18 Zentimeter lange chirurgische Schere drei Monate lang in ihrem Bauchraum vergessen worden war.

Laut einem Bericht von Khaosod Online Thailand erlebte eine brasilianische Frau nach einer Hysterektomie, die Anfang dieses Jahres durchgeführt wurde, eine schwere medizinische Leidensgeschichte. Drei Monate lang litt die Patientin unter starken Bauchschmerzen, anhaltendem Erbrechen und dem Gefühl eines Fremdkörpers in ihrem Körper.

Im April ergab ein medizinischer Notfalleingriff, dass bei der ursprünglichen Operation eine 18 Zentimeter lange chirurgische Schere im Bauchraum vergessen worden war. Das Instrument verursachte erhebliche Komplikationen, darunter eine Nekrose des Dünndarms. Die Patientin, identifiziert als Erika Cristina Bunai von Hunholtz, berichtete, dass sie sich seitdem vier separaten Operationen unterziehen musste: der ursprünglichen Hysterektomie, dem Notfalleingriff zur Entfernung der Schere, einer Operation zur Behandlung eines Leistenbruchs und eines Darmabszesses sowie einer abschließenden Operation zur Behandlung eines Leberabszesses.

Obwohl sich die Patientin derzeit auf dem Weg der Besserung befindet, äußerte sie, dass ihr erst kürzlich die Schwere ihres Zustands bewusst wurde und wie knapp sie dem Tod entgangen war. Für Einwohner und Reisende dient dieser Fall als deutliche Erinnerung an die Bedeutung medizinischer Sorgfalt und das Einholen einer Zweitmeinung bei unerklärlichen, anhaltenden postoperativen Schmerzen. Es bleibt zu klären, welche rechtlichen Schritte oder Krankenhausuntersuchungen derzeit gegen das an der ursprünglichen Operation beteiligte medizinische Personal eingeleitet wurden.

Aus dem Thailändischen übersetzt.

SawaLife ist keine Nachrichtenredaktion. Wir klassifizieren und übersetzen Quelleninhalte automatisiert und mit redaktionellen Kontrollen; die Originalveröffentlichung bleibt der maßgebliche Kontext.