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Gesundheit

Taiwanische Studie warnt Kontaktlinsenträger vor Amöben-Bakterien-Synergie

Eine Quelle

Forscher in Taiwan haben eine besorgniserregende Verbindung zwischen Acanthamoeba und intrazellulären Bakterien identifiziert, die die Behandlung von Kontaktlinsen-bedingten Augeninfektionen erschweren könnte.

Eine aktuelle Studie der National Yang Ming Chiao Tung University und des Taipei Veterans General Hospital hat ein erhebliches Gesundheitsrisiko für Kontaktlinsenträger aufgezeigt. Laut Khaosod Online entdeckten Forscher, dass bestimmte Stämme von Acanthamoeba – ein Parasit, der für Keratitis bekannt ist – Bakterien in ihren Zellen beherbergen. Experten vermuten, dass diese symbiotische Beziehung die Widerstandsfähigkeit des Parasiten gegenüber Umweltstressoren und medizinischen Behandlungen erhöhen könnte, was Infektionen schwerer behandelbar macht.

Dr. Chi Ta-te, Leiter der Abteilung für Tropenmedizin an der National Yang Ming Chiao Tung University, erklärte, dass Acanthamoeba zwar häufig in Boden und Wasser vorkommt, bei gesunden Menschen jedoch normalerweise keine Krankheiten verursacht. Das Risiko steigt jedoch erheblich, wenn Kontaktlinsen beim Schwimmen, Duschen oder bei der Reinigung mit Leitungswasser getragen werden. Diese Aktivitäten können dazu führen, dass der Parasit an der Linse haftet und durch mikroskopische Abschürfungen in die Hornhaut eindringt.

Das Forschungsteam analysierte Proben von 20 Patienten mit Verdacht auf Keratitis, darunter Hornhautabstriche, Kontaktlinsen und Aufbewahrungsbehälter, sowie vier Umweltstämme. Während die Studie den biologischen Mechanismus hinter der erschwerten Behandlung klärt, bleibt zu bestätigen, wie weit verbreitet diese spezifischen bakterientragenden Stämme außerhalb der Studiengruppe sind. Bewohnern und Reisenden in Thailand wird empfohlen, eine strikte Linsenhygiene einzuhalten und den Kontakt der Linsen mit Wasserquellen zu vermeiden.

Aus dem Thailändischen übersetzt.

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