Thailand plant neue 'Made in Thailand'-Anforderungen für Elektrofahrzeughersteller
Das Finanzministerium entwickelt neue Anforderungen an den lokalen Anteil für Elektrofahrzeughersteller, um die heimische Produktion zu fördern, wobei die Umsetzung innerhalb von drei Jahren erwartet wird.
Laut Khaosod Online bereitet das thailändische Finanzministerium die Einführung neuer 'Made in Thailand' (MIT)-Kriterien für die Elektrofahrzeugindustrie (EV) vor. Der ständige Sekretär Lavaron Sangsnit kündigte an, dass das Verbrauchsteueramt mit dem Verband der thailändischen Industrie zusammenarbeiten werde, um spezifische Anforderungen an den lokalen Anteil festzulegen. Die Initiative zielt darauf ab, Thailand von einem Importeur von Elektrofahrzeugen zu einem regionalen Produktions- und Exportzentrum zu machen. Die Regierung erwartet, diese Vorschriften bald fertigzustellen, mit einem geplanten Umsetzungszeitraum von drei Jahren und einer vollständigen Durchsetzung bis 2030. Diese Vorlaufzeit soll den Herstellern ausreichend Zeit geben, ihre Lieferketten und Produktionsprozesse anzupassen. Derzeit prüft das Verbrauchsteueramt den angemessenen Prozentsatz der erforderlichen lokalen Komponenten und ermittelt mögliche steuerliche Anpassungen für Unternehmen, die diese neuen Standards nicht erfüllen. Für Einwohner und Akteure im Automobilsektor signalisiert dieser politische Wandel ein langfristiges Engagement für die Lokalisierung der Elektrofahrzeugproduktion. Wichtige Details müssen noch bestätigt werden, insbesondere der genaue Mindestanteil an lokalen Komponenten und die spezifischen steuerlichen Sanktionen bei Nichteinhaltung. Diese Faktoren werden entscheidend dafür sein, wie sich die Politik auf die Fahrzeugpreise und die Marktverfügbarkeit in den kommenden Jahren auswirken wird.