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Wirtschaft

Thailändische Börse schlägt 'Dual-Class-Aktien' vor, um Familienunternehmen anzuziehen

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Thailändische Börse schlägt 'Dual-Class-Aktien' vor, um Familienunternehmen anzuziehen

Die thailändische Börse drängt auf Gesetzesänderungen, die 'Dual-Class-Aktien' ermöglichen sollen, um Familienunternehmen bei der Kapitalbeschaffung zu unterstützen, ohne die Kontrolle über die Geschäftsführung zu verlieren.

Auf der '4. SET-Jahreskonferenz für Familienunternehmen' kündigte Professor Kittipong Urapeepatanapong, Vorsitzender der Börse von Thailand (SET), einen strategischen Vorstoß zur Änderung der Vorschriften für 'Dual-Class-Aktien' an. Diese vorgeschlagene Änderung soll den ursprünglichen Eigentümern erhöhte Stimmrechte einräumen und damit Bedenken ausräumen, dass die Kapitalbeschaffung über den Aktienmarkt zu einem Verlust der Kontrolle über die Geschäftsführung führen könnte.

Laut SET-Daten bilden Familienunternehmen das Rückgrat des thailändischen Kapitalmarktes. Von 843 börsennotierten Unternehmen sind 705 Familienunternehmen, was 84 % der Gesamtzahl entspricht. Diese Firmen machen 10,9 Billionen Baht der gesamten Marktkapitalisierung von 20,15 Billionen Baht aus. Die SET hofft, durch die Einführung dieser Struktur eine neue Generation von Familienunternehmen dazu ermutigen zu können, innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre an die Börse zu gehen.

Für Einwohner und Investoren signalisiert dieser Schritt eine potenzielle Veränderung in der Zusammensetzung und Führung der größten Unternehmen Thailands. Während diese Initiative darauf abzielt, die Wirtschaft durch die Integration weiterer Familienunternehmen in den öffentlichen Markt zu stärken, müssen der tatsächliche Zeitplan für die Gesetzgebung und die spezifischen Bedingungen der vorgeschlagenen Aktienstruktur noch bestätigt werden. Beobachter sollten die künftigen parlamentarischen Diskussionen verfolgen, um zu sehen, wie diese regulatorischen Änderungen voranschreiten.