Politik
Thailändische Marine nimmt 11 Schiffe außer Dienst und versteigert sie
Das thailändische Verteidigungsministerium hat die Außerdienststellung von 11 Marineschiffen, darunter über 50 Jahre alte Einheiten, zum 1. Oktober 2026 angeordnet.
Laut einem Bericht von Khaosod Online unterzeichnete Verteidigungsminister Generalleutnant Adul Boonthamcharoen am 23. September 2026 einen Befehl zur Außerdienststellung von 11 Schiffen der Königlich Thailändischen Marine. Der Befehl, der am 1. Oktober 2026 in Kraft tritt, nennt das hohe Alter und den schlechten Zustand der Schiffe als Grund und stellt fest, dass die Wartungskosten wirtschaftlich nicht mehr vertretbar seien.
Zu den Schiffen, die in den Ruhestand gehen, gehören die Fregatte HTMS Khirirat und das Versorgungsschiff HTMS Similan, die beide seit über 50 Jahren im Einsatz sind. Das Verteidigungsministerium plant, diese Schiffe zu versteigern, um Gelder für die Staatskasse zurückzugewinnen. Sollte das Auktionsverfahren keine Käufer finden, beabsichtigt das Militär, die Schiffe zu zerlegen und als Ersatzteile zu verkaufen.
Für Einwohner und Reisende markiert diese Entwicklung eine bedeutende Veränderung in der Zusammensetzung der thailändischen Marineflotte. Obwohl die Außerdienststellung dieser alternden Schiffe eine routinemäßige administrative und haushaltspolitische Entscheidung ist, unterstreicht sie die laufenden Modernisierungsbemühungen innerhalb des thailändischen Militärs. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden die genauen Auktionsdaten und die endgültige Liste aller 11 Schiffe von den Behörden noch nicht vollständig bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Entsorgungsprozess und den möglichen Auswirkungen auf den Marinebetrieb werden nach dem Inkrafttreten am 1. Oktober erwartet.