Politik
Behörden in Phuket untersuchen Erpressungsvorwürfe gegen Freiwillige im Bezirk Thalang
Die thailändische Regierung hat nach öffentlichen Beschwerden über Erpressung eine Untersuchung gegen Freiwillige der Territorialverteidigung in Phuket angeordnet, was zu deren sofortiger Suspendierung führte.
Am 20. September 2026 kündigte die thailändische Regierung eine Untersuchung gegen eine Gruppe von Freiwilligen der Territorialverteidigung (Or Sor) an, die an einem Kontrollpunkt im Bezirk Thalang, Phuket, stationiert waren. Die Untersuchung folgt auf öffentliche Beschwerden in sozialen Medien, in denen behauptet wird, dass diese Freiwilligen Anwohner erpresst hätten.
Die stellvertretende Regierungssprecherin Ploy-Talay Laksameesangchan erklärte, dass der stellvertretende Innenminister Phonpee Suwanchawi den Gouverneur von Phuket und den Bezirkschef von Thalang angewiesen habe, den Sachverhalt zu klären. Die Regierung betonte, dass die Beteiligten bei Bestätigung der Vorwürfe ohne Ausnahme mit strengen rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. Die Behörden wiesen darauf hin, dass die Hauptaufgabe dieser Freiwilligen darin bestehe, bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu helfen, und nicht darin, Bürger für persönlichen Gewinn auszunutzen.
Als Reaktion auf den Vorfall hat der Gouverneur von Phuket die beschuldigte Freiwilligeneinheit angewiesen, ihre Tätigkeit sofort einzustellen. Ein neues Team von etwa 30 Personen wurde eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Sicherheitsoperationen in dem Gebiet ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Die Behörden sind derzeit dabei, die betroffenen Personen zur Aussage vorzuladen. Für Einwohner und Reisende unterstreicht diese Situation die kontinuierlichen Bemühungen der Regierung, Fehlverhalten innerhalb lokaler Sicherheitseinheiten anzugehen. Es bleibt abzuwarten, ob sich die spezifischen Erpressungsvorwürfe durch die laufende offizielle Untersuchung bestätigen lassen.