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Mediation nach tödlichem Verkehrsunfall in Chiang Rai gescheitert

Eine Quelle
Mediation nach tödlichem Verkehrsunfall in Chiang Rai gescheitert

Ein Arzt, der in einen tödlichen Zusammenstoß mit Studenten in Chiang Rai verwickelt war, hat eine Entschädigung angeboten, doch die Familien lehnten das erste Angebot ab.

Laut Khaosod Online konnte bei einer Mediationssitzung am 15. September 2026 auf der Polizeistation Ban Du in Chiang Rai keine Einigung über einen tödlichen Verkehrsunfall erzielt werden. Der Vorfall ereignete sich an der Kreuzung Nang Lae, als ein Auto, das von einem Arzt namens Dr. Kamol gefahren wurde, eine Gruppe von Studenten der Mae Fah Luang Universität erfasste, die an einer roten Ampel warteten. Bei dem Zusammenstoß kamen zwei Studentinnen im ersten Jahr ums Leben, ein weiterer Student wurde schwer verletzt.

Die Polizei bestätigte, dass der Fahrer nicht vom Unfallort geflohen ist und ein Alkoholtest negativ ausfiel. Die Behörden werten derzeit Videoaufnahmen aus, um die Anklage wegen fahrlässiger Tötung und schwerer Körperverletzung zu untermauern. Während der jüngsten Mediation bot Dr. Kamol eine Entschädigung von 250.000 THB pro verstorbenem Opfer an – ein Betrag, den die Familien der Opfer und ihre Anwälte angesichts des Ausmaßes des Verlusts als unzureichend erachteten. Während die Familie des verletzten Studenten eine Entschuldigung annahm, lehnten die Familien der Verstorbenen jeden Kontakt mit dem Arzt ab.

Für Einwohner und Reisende unterstreicht dieser Vorfall die anhaltenden Risiken an großen Kreuzungen in Chiang Rai. Während das Gerichtsverfahren läuft, müssen die endgültigen Entschädigungssummen und das spezifische juristische Ergebnis noch vom Gericht festgelegt werden.