Recht
Vier chinesische Staatsbürger in Songkhla wegen betrügerischen Rituals festgenommen
Die Polizei in Songkhla hat vier chinesische Staatsbürger festgenommen, die beschuldigt werden, eine 66-jährige Frau durch ein betrügerisches 'Unglücks-Beseitigungs-Ritual' um ihr Vermögen gebracht zu haben.
Laut einem Bericht der Thai Post vom 10. September 2026 haben die Behörden in der Provinz Songkhla vier chinesische Staatsbürger festgenommen, die in einen Betrugsfall gegen eine 66-jährige Frau verwickelt sind. Die Operation wurde von Polizeioberst Chansarawut Saengarun, dem Leiter der Polizeistation Thung Lung im Bezirk Hat Yai, in Zusammenarbeit mit lokalen Ermittlungseinheiten und der Einwanderungspolizei von Songkhla geleitet.
Die Verdächtigen sollen die Frau unter dem Vorwand angesprochen haben, ein Ritual zur Abwendung von Unglück durchzuführen. Durch diese Täuschung sollen sie die Frau um Bargeld und Gold im Wert von über 190.000 Baht betrogen haben.
Für Einwohner und Reisende in Thailand unterstreicht dieser Vorfall, wie wichtig es ist, bei unaufgeforderten Angeboten für religiöse oder spirituelle Dienstleistungen vorsichtig zu sein, insbesondere wenn diese mit Forderungen nach Geld oder Wertsachen verbunden sind. Solche Betrügereien zielen oft auf gefährdete Personen ab, indem sie traditionelle Überzeugungen ausnutzen.
Obwohl sich die Verdächtigen derzeit in Gewahrsam befinden, müssen Details zu ihrem rechtlichen Status, einschließlich ihrer Visabedingungen und möglicher Abschiebeverfahren, noch von den Einwanderungsbehörden bestätigt werden. Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten prüfen, ob die Gruppe weitere Opfer in der Region ins Visier genommen hat. Besucher werden gebeten, verdächtige Aktivitäten umgehend den örtlichen Strafverfolgungsbehörden zu melden.