Sicherheit
Nepal steht nach verheerenden Überschwemmungen vor massiven Wiederaufbaukosten
Schwere Überschwemmungen entlang der Grenze zwischen Nepal und Tibet haben zu umfangreichen Infrastrukturschäden geführt, wobei die Wiederaufbaukosten auf Billionen von Baht geschätzt werden.
Berichten von Khaosod Online Thailand zufolge kämpft Nepal mit den Folgen schwerer Überschwemmungen, die am 26. August entlang der Grenze zur chinesischen Autonomen Region Tibet begannen. Die Katastrophe hat erhebliche Zerstörungen an Eigentum und kritischer Infrastruktur verursacht, wobei die ersten Schadensschätzungen bei mindestens 84,7 Milliarden Baht liegen.
Die Behörden gehen davon aus, dass die anfängliche vier-monatige Wiederaufbauphase – die den Wiederaufbau von Straßen, Notunterkünften, Wasserversorgung und Stromnetzen umfasst – etwa 1,73 Billionen Baht kosten könnte. Dhammaraj Upreti, Leiter der Nationalen Behörde für Katastrophenrisikominderung und -management, wies darauf hin, dass es sich um eine vorläufige Schätzung auf Basis abteilungsübergreifender Abstimmungen handele und eine detailliertere Bewertung in Kürze erwartet werde.
Die menschliche Bilanz bleibt hoch: Auf beiden Seiten der Grenze wurden über 1.280 Todesfälle gemeldet, davon mindestens 1.259 in Nepal. Zudem werden derzeit mehr als 4.200 Personen vermisst. Das Ausmaß der Zerstörung ist immens; mindestens 7.500 Häuser wurden vollständig zerstört, und in den betroffenen Gebieten müssen etwa 20.000 Häuser neu errichtet werden.
Für Reisende und Bewohner der Region verdeutlicht diese Situation mögliche langfristige Störungen der Verkehrsnetze und grundlegenden Dienstleistungen. Während die Regierung der sofortigen Hilfe Priorität einräumt, bleibt das volle Ausmaß der Auswirkungen auf die Reiseinfrastruktur abzuwarten, während die detaillierten Bewertungen fortgesetzt werden.