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Wirtschaft

Lalamove-Fahrer und Plattform verhandeln über Liefergebühren

Eine Quelle
Lalamove-Fahrer und Plattform verhandeln über Liefergebühren

Das Ministerium für digitale Wirtschaft und Gesellschaft vermittelt zwischen Lalamove und den Lieferfahrern nach Protesten gegen niedrige Vergütungssätze.

Laut einem Bericht von Prachachat Business hat das Ministerium für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (MDES) Verhandlungen zwischen der Lieferplattform Lalamove und einer Gruppe ihrer Fahrer vermittelt. Der Eingriff folgt auf Proteste von Fahrern, die behaupten, dass der aktuelle Vergütungssatz von 3 Baht pro Kilometer nicht ausreicht, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken. Als Reaktion auf diese Beschwerden hat die Fahrergruppe offiziell eine Erhöhung auf 10 Baht pro Kilometer vorgeschlagen.

Während der ersten Gespräche räumte Lalamove ein, dass ein Satz von 3 Baht pro Kilometer für die Fahrer tatsächlich kaum zum Leben reicht. Die Plattform stellte jedoch klar, dass derzeit nur etwa 5 % ihrer Fahrer diesen spezifischen Satz erhalten. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, seine internen Daten zu überprüfen, um auf die von der Belegschaft geäußerten Bedenken einzugehen.

Für Einwohner und Reisende in Thailand verdeutlicht diese Situation die laufenden Diskussionen über die Gig-Economy und die Nachhaltigkeit von Lieferdiensten. Obwohl sich diese Verhandlungen derzeit auf interne Vergütungsstrukturen konzentrieren, könnten sie die zukünftigen Kosten oder die Verfügbarkeit von Lieferdiensten im Land beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, wie Lalamove sein Zahlungsmodell nach der Überprüfung der internen Daten anpassen wird und ob der vorgeschlagene Satz von 10 Baht pro Kilometer in Betracht gezogen oder umgesetzt wird.