Kultur
Öffentliche Empörung in Nakhon Ratchasima nach Schändung des Ya-Mo-Denkmals
Anwohner fordern polizeiliche Maßnahmen, nachdem ein Mann das heilige Ya-Mo-Denkmal in Nakhon Ratchasima mutmaßlich geschändet hat.
Am 15. August 2026 wurde ein Mann, der betrunken zu sein schien, dabei gefilmt, wie er sich respektlos am Ya-Mo-Denkmal vor dem Wat Bamrung Tham in Nakhon Ratchasima verhielt. Laut einem Bericht von Khaosod Online kam der Mann mit dem Fahrrad, entfernte traditionelle Opfergaben wie goldene Schärpen und Blumenkränze und trank eine Flasche rote Limonade, die für den Schrein bestimmt war.
Der Verdächtige versuchte Berichten zufolge, die Hauptstatue zu bewegen, scheiterte jedoch an deren Gewicht. Anschließend nahm er eine kleine Messingstatue von Ya Bunluea, legte sie in seinen Fahrradkorb und verließ den Ort. Der Vorfall hat unter den Anwohnern für große Empörung gesorgt, da die Tat als tiefe Schändung eines Ortes angesehen wird, der als heiliges Wahrzeichen der Stadt gilt.
Für Anwohner und Besucher unterstreicht dieses Ereignis die tiefe kulturelle Bedeutung des Ya-Mo-Denkmals für die lokale Gemeinschaft. Obwohl das Filmmaterial in den sozialen Medien weit verbreitet ist, bleibt die Identität des Mannes unbestätigt. Die örtlichen Behörden stehen derzeit unter öffentlichem Druck, den Verdächtigen ausfindig zu machen und rechtliche Schritte einzuleiten. Bisher bleibt abzuwarten, wie die Ermittlungen voranschreiten und ob die gestohlene Messingstatue wiedergefunden wird.