Kultur
Tempel in Phetchaburi kämpft mit ausgesetzten Kampfhähnen
Wat Koh Kaew Suttharam in Phetchaburi bittet um öffentliche Unterstützung bei der Versorgung von über 100 ausgesetzten Hühnern, darunter Kampfhähne, die für hygienische Probleme und finanzielle Belastungen sorgen.
Laut einem Bericht von Khaosod Online Thailand vom 14. August 2026 steht der Wat Koh Kaew Suttharam im Bezirk Ban Lat, Phetchaburi, vor einer großen Herausforderung durch das Aussetzen von Kampfhähnen auf dem Tempelgelände. Der Abt, Phra Khru Patcharasuttavithan, erklärte, dass Besitzer ihre unterlegenen Kampfhähne häufig im Tempel zurücklassen und die Tiere samt Käfigen teilweise sogar über den Zaun werfen.
Derzeit beherbergt der Tempel über 50 Kampfhähne und verschiedene Zwerghühner, insgesamt mehr als 100 Vögel. Diese Tiere haben sich in der Nähe der Trauerhalle angesammelt, was aufgrund von Exkrementen zu hygienischen Bedenken führt. Die 11 Mönche des Tempels sind derzeit für die Reinigung des Bereichs und die Fütterung verantwortlich, wobei sie oft auf Essensreste ihrer täglichen Almosengänge angewiesen sind.
Für Anwohner und Besucher verdeutlicht diese Situation die laufenden Instandhaltungsprobleme lokaler Tempel, die faktisch als Tierheime fungieren. Die Ansammlung von Abfällen kann die Sauberkeit öffentlicher Bereiche innerhalb des Tempelkomplexes beeinträchtigen. Der Abt bittet die Öffentlichkeit nun um Spenden, um geeignete Gehege zu bauen und eine konstante Fütterung zu gewährleisten. Interessierte können sich direkt an den Tempel wenden oder den Standort in Ban Lat besuchen. Es bleibt abzuwarten, wie der Tempel die langfristige Versorgung der Tiere sicherstellen wird, falls die Spenden die steigenden Kosten nicht decken.