Gesundheit
Britischer Chirurg nach schwerem Operationsfehler entlassen
Ein Chirurg in Greater Manchester wurde nach einer verpfuschten Darmkrebsoperation, die einen Patienten fast das Leben kostete, von der Ausübung seines Berufs ausgeschlossen.
Laut einem Bericht von Khaosod Online Thailand wurde einem Chirurgen in Greater Manchester, Großbritannien, die medizinische Zulassung entzogen, nachdem es bei einer Notoperation wegen Darmkrebs zu einem schwerwiegenden Fehler gekommen war. Der Chirurg, identifiziert als Dr. Abdel Rahman, führte einen Eingriff zur Entfernung eines Tumors durch, verband jedoch den Magen mit dem falschen Teil des Dünndarms, wobei er eine Technik anwandte, die Experten als beispiellos bezeichneten. Dieser Fehler blockierte das Verdauungssystem des Patienten und führte dazu, dass Abfallstoffe in den Magen zurückflossen.
Obwohl der Patient wochenlang unter starken Bauchschmerzen, Erbrechen und Stuhlverstopfung litt, beharrte das medizinische Team zunächst darauf, dass sich der Darm erholen würde. Erst nachdem die Familie einen Monat später Beschwerde eingereicht hatte, führte ein anderer Chirurg, Dr. Anthony Rette, eine korrigierende Operation durch, um das Leben des Patienten zu retten. Der Sachverständige Dr. Anthony Blower bezeichnete den Fehler als einen der schwerwiegendsten, die ein Chirurg begehen könne, und stellte fest, dass der Patient ohne den Eingriff gestorben wäre.
Für Einwohner und Reisende in Großbritannien unterstreicht dieser Fall, wie wichtig es ist, eine zweite Meinung einzuholen, wenn die postoperative Genesung nicht wie erwartet verläuft. Obwohl der Chirurg von seinen Aufgaben entbunden wurde, gibt der Bericht nicht an, ob weitere strafrechtliche Schritte anhängig sind oder ob das Krankenhaus über die disziplinarischen Maßnahmen gegen den Arzt hinaus mit weiteren behördlichen Sanktionen rechnen muss.