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Politik

Thailändisches Kabinett genehmigt 7,2-Milliarden-Baht-Projekt für den Khlong-Wang-Tanot-Stausee

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Thailändisches Kabinett genehmigt 7,2-Milliarden-Baht-Projekt für den Khlong-Wang-Tanot-Stausee

Die thailändische Regierung hat ein großes Stauseeprojekt in Chanthaburi zur Unterstützung des EEC und der lokalen Landwirtschaft genehmigt, was Umweltbedenken hinsichtlich des Waldverlusts aufwirft.

Am 5. August 2026 genehmigte das thailändische Kabinett offiziell ein Budget von 7,2 Milliarden Baht für den Bau des Khlong-Wang-Tanot-Stausees in der Provinz Chanthaburi. Laut Prachachat Business soll das Projekt die Wassersicherheit für den Eastern Economic Corridor (EEC) gewährleisten und etwa 87.000 Rai landwirtschaftlicher Nutzfläche unterstützen. Die Regierungsprognosen gehen von einer wirtschaftlichen internen Rendite (EIRR) von 13,18 % für das Vorhaben aus.

Während die Regierung die wirtschaftlichen Vorteile hervorhebt, hat die Seub-Nakhasathien-Stiftung erhebliche Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen geäußert. Die Stiftung weist darauf hin, dass in den offiziellen Berichten der Verlust von Lebensräumen für Wildtiere im Nationalpark Khao Sip Ha Chan, die durch den Stausee überflutet werden, noch nicht thematisiert wurde.

Für Einwohner und Besucher der Region Chanthaburi stellt dieses Projekt eine bedeutende Veränderung der Landnutzung und des Wassermanagements dar. Während der Stausee darauf abzielt, die lokale Wirtschaft und die landwirtschaftliche Produktion zu stabilisieren, bleiben die langfristigen ökologischen Folgen ein Streitpunkt. Es ist derzeit unklar, wie die Regierung den Verlust geschützter Waldgebiete ausgleichen oder auf die spezifischen Bedenken der Umweltschützer eingehen will. Weitere Einzelheiten zum Zeitplan für den Bau und zu den Strategien zur ökologischen Schadensbegrenzung werden voraussichtlich im weiteren Verlauf des Projekts geklärt.