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Häufige Touristenabzocken in Thailand und wie Sie sie vermeiden

Zuletzt geprüft: 2026-07-18

Geschrieben von Ricardo Dos Santos

Die Handvoll Maschen, die Besucher in Thailand immer wieder erwischen — Kautionen bei Roller- und Jetski-Verleih, die Edelstein-Masche und der "der Tempel ist heute geschlossen"-Trick — und wie Sie sich schützen, inklusive der Nummer der Touristenpolizei.

Roller- und Jetski-Verleih: niemals den Original-Reisepass hinterlegen

Geben Sie beim Mieten eines Rollers oder Jetskis niemals Ihren Original-Reisepass als Kaution ab — bieten Sie stattdessen eine Kopie sowie eine Barkaution mit unterschriebener Quittung an. Fotografieren oder filmen Sie das Fahrzeug vor der Abfahrt aus jedem Winkel, einschließlich bereits vorhandener Kratzer oder Schäden: Das ist Ihr Schutz vor einem verbreiteten Trick, besonders in Phuket, Pattaya und Koh Samui, wo ein Vermieter behauptet, ein bereits vorhandener Schaden sei von Ihnen verursacht worden, und bei Rückgabe Zahlung verlangt. Wählen Sie Verleihstationen mit guten, überprüfbaren Online-Bewertungen.

„Wunder"-Kosmetik auf der Straße

Seien Sie skeptisch gegenüber Straßenhändlern, die stark reduzierte „Wunder"-Hautpflege- oder Kosmetikprodukte anbieten — weder Qualität noch Sicherheit sind garantiert.

Die Edelstein-Masche

Ein Fremder — oft vermittelt von einem freundlichen Tuk-Tuk- oder Taxifahrer — behauptet, es gebe einen speziellen, staatlich unterstützten Eintagesverkauf von Edelsteinen oder Schmuck in einem bestimmten Geschäft. So etwas gibt es nicht: Die thailändische Regierung und die Königsfamilie besitzen oder betreiben kein Schmuckgeschäft. Gehen Sie bei jeder Version dieser Masche einfach weiter.

„Der Tempel ist heute geschlossen"

Anwerber erzählen Touristen in der Nähe eines Tempels manchmal, er sei für den Tag geschlossen (Feiertag, private Zeremonie), und bieten an, sie woanders hinzubringen — meist zu einem Geschäft, das ihnen Provision zahlt. Wirkt ein wichtiger Tempel geschlossen, ohne dass ein offizielles Schild dies bestätigt, fragen Sie direkt beim Tempelpersonal nach, statt einem Fremden vor dem Tor zu vertrauen.

Verdächtig günstige Tuk-Tuks

Auf einen ungewöhnlich niedrigen Tuk-Tuk-Preis folgen oft ungefragte „kurze Stopps" bei Geschäften, die dem Fahrer Provision zahlen, wodurch aus einer kurzen Fahrt ein langer, ungewollter Einkaufsumweg wird. Vereinbaren Sie Preis und Ziel klar, bevor Sie einsteigen, oder nutzen Sie ein Taxi mit Taxameter oder eine Ride-Hailing-App.

Wenn etwas schiefgeht: Touristenpolizei anrufen

Thailands Touristenpolizei betreibt eine eigene Hotline — 1155 — genau für solche Situationen. Sie ist kostenlos, für Besucher verfügbar und der richtige erste Ansprechpartner, wenn Sie glauben, betrogen worden zu sein, oder Hilfe bei einem Streit mit einem Verkäufer oder Fahrer benötigen.