Recht
Prasit Jeawkok zu weiteren 343 Jahren Haft wegen Betrugs verurteilt
Ein thailändisches Gericht hat Prasit Jeawkok wegen öffentlichen Betrugs zu einer zusätzlichen Haftstrafe von 343 Jahren verurteilt, womit sich seine Gesamtstrafe auf 2.673 Jahre beläuft.
Am 5. August 2026 fällte das Strafgericht in Bangkok ein Urteil in einem bedeutenden Betrugsfall, in den Prasit Jeawkok und drei verbundene Unternehmen verwickelt sind: Nuea Lok Co., Ltd., Mandavee Tour Co., Ltd. und Web Sawasdee PCL. Laut Khaosod Online verurteilte das Gericht Jeawkok zu weiteren 343 Jahren Haft und verhängte eine Geldstrafe von 200.000 Baht. Er ist zudem verpflichtet, 173 Opfern Schadensersatz zuzüglich Zinsen zu leisten.
Die Anklagen stammten aus einem Geschäftsmodell, das unter dem Deckmantel eines Genossenschaftsladens und einer Reiseagentur operierte. Die Angeklagten sollen die Öffentlichkeit dazu verleitet haben, Mitgliedschaftspakete für Inlands- und Auslandsreisen zu erwerben, wofür Vorauszahlungen erforderlich waren. Das Gericht stellte fest, dass diese Aktivitäten einen öffentlichen Betrug und Verstöße gegen das Computer-Kriminalitätsgesetz darstellten. Mit diesem jüngsten Urteil hat Jeawkok eine kumulierte Gesamthaftstrafe von 2.673 Jahren in allen damit verbundenen Fällen erreicht.
Für Einwohner und Reisende unterstreicht dieser Fall, wie wichtig es ist, die Legitimität von Reisebüros und Investitionsprogrammen zu überprüfen, die hohe Renditen oder exklusive Mitgliedschaftsvorteile versprechen. Obwohl das Gericht in diesem speziellen Fall eine Entschädigung für die 173 Opfer angeordnet hat, bleibt der praktische Zeitplan für die Rückgewinnung der Gelder noch zu bestätigen. Die Behörden bearbeiten weiterhin die rechtlichen Folgen dieser komplexen Unternehmensbetrugsoperationen.
Aus dem Thailändischen übersetzt.
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