Wirtschaft
UEFA droht mit WM-Boykott wegen FIFA-Privatisierungsplänen
Europäische Fußballverbände haben für einen Boykott von FIFA-Turnieren gestimmt, falls der Weltverband seine Pläne zur Anteilsveräußerung an privaten Investoren umsetzt.
Laut einem Bericht von Khaosod Online hat die Union of European Football Associations (UEFA) offiziell für einen Boykott von FIFA-Turnieren gestimmt, einschließlich der Weltmeisterschaften der Männer und Frauen sowie der Klub-Weltmeisterschaft. Diese Entscheidung, die während einer Dringlichkeitssitzung am Donnerstag, den 30. Juli 2026, getroffen wurde, ist eine Reaktion auf den Plan der FIFA, eine Tochtergesellschaft namens FIFA Forward Enterprise (FFE) zu gründen, um kommerzielle Aktivitäten zu verwalten und Anteile an ihren Turnieren an externe Investoren zu verkaufen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino soll den 211 Mitgliedsnationen mitgeteilt haben, dass sie jeweils 40 Millionen US-Dollar erhalten könnten, wenn sie den Plan unterstützen. Die UEFA hat jedoch zwei Erklärungen abgegeben, in denen sie sich gegen diesen Schritt ausspricht, was in der jüngsten Abstimmung ihrer 55 Mitgliedsverbände gipfelte, alle von der FIFA organisierten Veranstaltungen zu boykottieren, sollte der Vorschlag angenommen werden.
Für Einwohner und Reisende in Thailand unterstreicht diese Entwicklung eine potenzielle erhebliche Störung des globalen Fußballkalenders. Obwohl die Weltmeisterschaft ein bedeutendes kulturelles und soziales Ereignis ist, das oft an öffentlichen Orten im ganzen Land gefeiert wird, bleibt die Zukunft dieser Turniere ungewiss. Es ist derzeit nicht bestätigt, ob der Vorschlag die notwendige Unterstützung von anderen Mitgliedsverbänden weltweit erhalten wird oder ob die FIFA ihre Strategie angesichts des europäischen Widerstands anpassen wird. Fans sollten die offiziellen Ankündigungen der Fußballverbände auf Aktualisierungen zum Status der kommenden internationalen Wettbewerbe verfolgen.
Aus dem Thailändischen übersetzt.
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