Politik
Aktivisten fordern Regierung auf, das 70-Milliarden-Baht-Projekt zur Umleitung des Yuam-Flusses zu stoppen
Umweltschützer haben den Premierminister und den Landwirtschaftsminister offiziell aufgefordert, das umstrittene Projekt zur Umleitung des Yuam-Flusses auszusetzen, da Bedenken hinsichtlich der Nutzung von Waldflächen bestehen.
Laut einem Bericht von Matichon Online vom 25. September 2026 hat eine Gruppe von Aktivisten eine formelle Petition beim Premierminister sowie beim Minister für Landwirtschaft und Genossenschaften eingereicht, in der ein sofortiger Stopp des 70-Milliarden-Baht-Projekts zur Umleitung des Yuam-Flusses gefordert wird. Die Petenten fordern zudem den Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt auf, alle zuvor erteilten Genehmigungen für die Nutzung von Waldflächen im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben zu widerrufen oder auszusetzen.
Für Einwohner und Langzeitbesucher bleibt dieses Projekt aufgrund seiner potenziellen Umweltauswirkungen auf geschützte Waldgebiete und lokale Ökosysteme ein bedeutender Streitpunkt. Der Umleitungsplan wird aufgrund seines Ausmaßes und der ökologischen Risiken für die Region seit langem kontrovers diskutiert.
Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt abzuwarten, wie die Regierung auf diese spezifischen Forderungen reagieren wird. Es gab keine offizielle Ankündigung bezüglich einer Aussetzung des Projekts oder einer Überprüfung der Genehmigungen für die Waldnutzung. Die Beteiligten warten derzeit darauf, ob die Regierung eine formelle Untersuchung einleiten oder die Bauarbeiten unterbrechen wird, während die von den Aktivisten geäußerten Bedenken geprüft werden. Die Situation bleibt dynamisch, und Interessierte sollten die offiziellen Mitteilungen der Regierung für weitere Aktualisierungen verfolgen.