Sicherheit
Landwirte in Ratchaburi stehen nach schweren Überschwemmungen vor dem finanziellen Ruin
Über 200 Rai Reisfelder im Bezirk Chom Bueng in Ratchaburi wurden durch anhaltende Überschwemmungen zerstört, was die lokalen Landwirte in die Schuldenfalle treibt und Forderungen nach staatlichem Eingreifen laut werden lässt.
Laut einem Bericht von Khaosod Online vom 24. September 2026 stehen Landwirte in Moo 7, Bezirk Chom Bueng, Provinz Ratchaburi, vor einer katastrophalen Situation, nachdem starke Regenfälle schwere Überschwemmungen auf 200 bis 300 Rai Ackerland verursacht haben. Die etwa einen Monat alten Reiskulturen sind seit über einer Woche überflutet und gelten nun als Totalverlust.
Die Anwohner äußerten ihren tiefen Frust und merkten an, dass Beamte zwar in der Vergangenheit den Ort besucht hätten, um die Schäden zu dokumentieren, jedoch keine Entschädigung gezahlt wurde, oft weil das Gebiet nicht offiziell als Katastrophengebiet eingestuft ist. Einige Landwirte haben versucht, ihr Land aufgrund der wiederkehrenden Verluste zu verkaufen, konnten jedoch keine Käufer finden. Die Gemeinde appelliert nun an höhere Behörden, eine dauerhafte Entwässerungslösung zu implementieren, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.
Für Anwohner und Reisende in der Region verdeutlicht diese Situation die Anfälligkeit der lokalen landwirtschaftlichen Infrastruktur gegenüber saisonalen Wetterbedingungen. Während die unmittelbaren Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Gemeinschaft begrenzt sind, unterstreicht die wiederkehrende Natur dieser Überschwemmungen mögliche Reisebehinderungen auf Straßen in der Nähe der Umgehungsstraße Chom Bueng-Suan Phueng. Es bleibt zu bestätigen, ob die Regierung finanzielle Soforthilfe leisten oder die geforderten Infrastrukturverbesserungen einleiten wird, um zukünftige Hochwasserrisiken zu mindern.