Recht
Behörden weiten Ermittlungen zu illegalem Glücksspiel in Din Daeng aus
Das Innenministerium hat eine umfassende Untersuchung eines illegalen Glücksspielbetriebs angeordnet, der in einem Apartmentkomplex in Din Daeng entdeckt wurde, und konzentriert sich dabei auf ausländische Betreiber und mögliche Korruption von Beamten.
Nach einer Razzia in einem illegalen Glücksspielbetrieb in einem Wohnkomplex im Bangkoker Stadtteil Din Daeng am 23. September 2026 hat das Innenministerium eine ausgeweitete Untersuchung eingeleitet. Der stellvertretende Innenminister Worasit Liangprasert gab bekannt, dass Minister Anutin Charnvirakul die Behörden angewiesen hat, alle rechtlichen Schritte in diesem Fall zu verfolgen.
Während des Einsatzes berichteten Beamte von einem mysteriösen Telefonanruf, und erste Erkenntnisse identifizierten ausländische Staatsangehörige als Betreiber der Einrichtung. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, die wahren Eigentümer des Glücksspielbetriebs zu identifizieren, den Ursprung des mysteriösen Anrufs in Zusammenarbeit mit der NBTC und der Polizei zurückzuverfolgen und mögliche Verstöße gegen die Bauvorschriften im Zusammenhang mit den baulichen Veränderungen an der Immobilie zu prüfen.
Für Einwohner und Besucher unterstreicht dieser Fall die laufenden Bemühungen der Behörden, illegale Aktivitäten in dicht besiedelten städtischen Gebieten einzudämmen. Das Ministerium hat zudem die Stadtverwaltung von Bangkok angewiesen, zu untersuchen, ob lokale Beamte durch die Duldung des Betriebs mitschuldig waren. Sollte sich eine Verwicklung von Staatsbediensteten bestätigen, drohen ihnen strafrechtliche und disziplinarische Konsequenzen. Darüber hinaus prüfen die Behörden den Status der beteiligten ausländischen Staatsangehörigen, um festzustellen, ob Abschiebungsverfahren gemäß den Vorschriften von 2026 anwendbar sind. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden versuchen, das volle Ausmaß des Netzwerks und mögliche institutionelle Versäumnisse aufzudecken.