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Thailands Landwirtschaftsministerium klärt Haltung zu UPOV und Sortenschutz

Eine Quelle
Thailands Landwirtschaftsministerium klärt Haltung zu UPOV und Sortenschutz

Das Ministerium für Landwirtschaft und Genossenschaften hat versprochen, die Interessen thailändischer Landwirte inmitten der Debatten über die UPOV-Konvention und Handelsverhandlungen zu schützen.

Das thailändische Ministerium für Landwirtschaft und Genossenschaften hat offiziell auf öffentliche Bedenken hinsichtlich der vorgeschlagenen Änderungen des Gesetzes zum Schutz von Pflanzensorten und der möglichen Annahme des Internationalen Übereinkommens zum Schutz von Pflanzenzüchtungen (UPOV) reagiert.

Laut Kris Uttamavetin, dem stellvertretenden ständigen Sekretär und Sprecher des Ministeriums, ist das UPOV-Thema im Rahmen der laufenden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen (FTA) zwischen Thailand und der Europäischen Union aufgekommen. Während das Ministerium die Notwendigkeit internationaler Standards für geistiges Eigentum anerkennt, um den globalen Handel zu erleichtern und Ausbeutung zu verhindern, hat es ausdrücklich erklärt, dass es UPOV nicht unterstützen wird, wenn die Bedingungen für thailändische Landwirte nachteilig sind.

Für Einwohner und Akteure im Agrarsektor unterstreicht diese Entwicklung den vorsichtigen Ansatz der Regierung gegenüber internationalen Handelsverpflichtungen, die sich auf die Souveränität bei Saatgut und landwirtschaftliche Praktiken auswirken könnten. Das Ministerium betonte, dass sich der Verhandlungsprozess noch in einem frühen Stadium befinde und einer umfassenden Prüfung unterliege.

Bislang hat sich das Ministerium nicht zum Beitritt zu UPOV verpflichtet und hält daran fest, dass jede endgültige Entscheidung das Wohlergehen der lokalen Erzeuger in den Vordergrund stellen wird. Weitere Einzelheiten zu den spezifischen Schutzmaßnahmen für Landwirte und zum Zeitplan der FTA-Verhandlungen müssen noch bestätigt werden, während die Gespräche mit den europäischen Partnern fortgesetzt werden.