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Afghanische Radrennfahrerin gewinnt Silber bei den Asienspielen nach Überwindung von Widrigkeiten

Eine Quelle
Afghanische Radrennfahrerin gewinnt Silber bei den Asienspielen nach Überwindung von Widrigkeiten

Fariba Hashimi, eine afghanische Radrennfahrerin, die sich früher als Junge verkleiden musste, um zu trainieren, hat bei den Asienspielen 2026 in Japan eine Silbermedaille gewonnen.

Bei den Asienspielen 2026 in Japan erreichte die afghanische Radrennfahrerin Fariba Hashimi einen bedeutenden Meilenstein, indem sie die Silbermedaille im Straßenrennen der Frauen gewann. Der Weg der heute 23-jährigen, in Italien lebenden Hashimi zum Podium ist von tiefgreifenden persönlichen Kämpfen geprägt.

Laut Khaosod Online war Hashimi in ihrem Heimatland mit schweren Einschränkungen konfrontiert, wo sie einst mit Steinen beworfen wurde und sich als Mann verkleiden musste, um Radsport zu betreiben. Nach der Rückkehr der Taliban an die Macht im Jahr 2021, die die Rechte von Frauen, einschließlich des Zugangs zum Sport, drastisch einschränkte, floh sie mit Hilfe der ehemaligen italienischen Weltmeisterin Alessandra Cappellotto aus Afghanistan.

Für Einwohner und Reisende unterstreicht diese Geschichte die Widerstandsfähigkeit von Sportlern, die unter extremen politischen Einschränkungen arbeiten. Hashimi, die aus der Provinz Faryab stammt, beschrieb die Medaille als Symbol für die Ausdauer afghanischer Frauen. Obwohl ihr Erfolg ein gefeierter Moment im internationalen Sport ist, bleiben die umfassenderen Auswirkungen für Sportlerinnen, die unter der derzeitigen Regierung in Afghanistan verbleiben, ein globales Anliegen. Es ist noch nicht klar, wie dieser Erfolg die zukünftige internationale Unterstützung oder die Sichtbarkeit afghanischer Frauen im Profiradsport beeinflussen könnte. Hashimi trainiert weiterhin in Italien an der Seite ihrer Schwester Yulduz, die ebenfalls Profiradsportlerin ist.