Politik
Digitalministerium verteidigt TH-AI Passport-Projekt angesichts der Kritik der Opposition
Die stellvertretende Ministerin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft Thailands hat auf Vorwürfe bezüglich des TH-AI Passport-Projekts reagiert und erklärt, dass die Initiative alle erforderlichen Beschaffungsvorschriften eingehalten habe.
Am 22. September 2026 reagierte die stellvertretende Ministerin für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DE), Frau Naen Bunthida Somchai, auf Bedenken der Oppositionsabgeordneten Karndee Leopairote bezüglich des 'TH-AI Passport'-Projekts. Frau Karndee hatte zuvor beim Büro des Generalrechnungsprüfers beantragt, die Abnahme- und Zahlungsprozesse des Projekts zu stoppen, wobei sie das Fehlen eines 'Integritätspakts' und Bedenken hinsichtlich einer möglichen Ungültigkeit des Vertrags anführte.
Als Reaktion darauf erklärte die stellvertretende Ministerin, dass das Ministerium eine Prüfung begrüße, betonte jedoch, dass Kritik auf Fakten und nicht auf Spekulationen beruhen müsse. Sie stellte klar, dass Projekte mit einem Volumen von über 1 Milliarde Baht gemäß den Standardverfahren vom Department of Comptroller General geprüft werden müssen, um festzustellen, ob ein Integritätspakt erforderlich ist. Das Department of Comptroller General hat offiziell bestätigt, dass das TH-AI Passport-Projekt die Kriterien für einen solchen Pakt nicht erfüllt und somit von dieser spezifischen Anforderung befreit ist.
Für Einwohner und Reisende unterstreicht diese Entwicklung die anhaltende politische Aufsicht über digitale Infrastrukturprojekte in Thailand. Während das Ministerium daran festhält, dass das Projekt im Einklang mit den etablierten rechtlichen Rahmenbedingungen voranschreitet, bleibt die Situation ein Streitpunkt zwischen Regierung und Opposition. Weitere Bestätigungen zum Zeitplan des Projekts und zum endgültigen Umsetzungsstatus werden im Zuge des laufenden Prüfungsprozesses erwartet.