Politik
Thailands Premierminister zeigt heiliges Tattoo und scherzt über Medienanfragen
Bei einem kürzlichen öffentlichen Auftritt zeigte der thailändische Premierminister ein heiliges 'Yantra'-Tattoo auf seiner Hand und bezeichnete es scherzhaft als Amulett, um schwierige Fragen der Presse abzuwehren.
Laut einem Bericht von Matichon Online vom 20. September 2026 erregte der thailändische Premierminister bei einem kürzlichen Termin öffentliches Aufsehen, als er ein heiliges Yantra-Tattoo auf seiner Hand präsentierte. Das Tattoo wurde Berichten zufolge von Luang Phor Samlee gestochen, einem Mönch, der für seine spirituellen Praktiken bekannt ist.
In einem heiteren Moment scherzte der Premierminister mit den Anwesenden und deutete an, dass die heilige Tinte als "Yantra zur Abwehr von Medienfragen" diene. Diese Bemerkung wurde mit Belustigung aufgenommen und unterstreicht den informellen Umgang des Premierministers mit der Presse während seiner offiziellen Pflichten.
Für Einwohner und Reisende in Thailand bieten solche Momente einen Einblick in die Schnittstelle zwischen traditionellen thailändischen Überzeugungen und dem modernen politischen Leben. Die Verwendung heiliger Tattoos, oder "Sak Yant", ist eine tief verwurzelte kulturelle Praxis in Thailand, die oft mit Schutz und Glück assoziiert wird. Obwohl der Kommentar des Premierministers eindeutig als Scherz gemeint war, unterstreicht er die anhaltende und oft komplexe Beziehung zwischen Regierungsbeamten und den Medien im Land.
Bisher gibt es keine weiteren Details zur spezifischen Bedeutung des Tattoos oder zu offiziellen politischen Änderungen im Zusammenhang mit der Medienarbeit. Das Ereignis bleibt ein bemerkenswertes Beispiel für kulturellen Ausdruck innerhalb der politischen Sphäre.