Sport
Thailands Premierminister überdenkt den rechtlichen Status von Snooker
Premierminister Anutin Charnvirakul hat zugesagt, die mögliche Streichung von Snooker aus dem Glücksspielgesetz von 1935 zu prüfen, und betonte seine Sicht auf das Spiel als geschicklichkeitsbasierten Sport.
Am 18. September 2026 äußerte sich der thailändische Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul zu den Bedenken hinsichtlich der rechtlichen Einstufung von Snooker in Thailand. Derzeit fällt der Sport unter das Glücksspielgesetz von 1935, eine Einstufung, die laut Kritikern die Entwicklung und Förderung des Spiels als Profisport behindert.
Als Reaktion auf Anfragen der Volkspartei bezüglich seiner früheren Weigerung, einen Vorschlag zur Neuklassifizierung von Snooker zu unterzeichnen, stellte der Premierminister klar, dass die Angelegenheit noch geprüft werde. Er merkte an, dass er beabsichtige, den Ständigen Sekretär des Innenministeriums zu konsultieren, um den Vorschlag erneut zu prüfen. Zu Berichten, wonach die Initiative zuvor aufgrund von Bedenken hinsichtlich ihres Status als Finanzgesetz blockiert worden war, erklärte der Premierminister, dass die Akte noch nicht zur endgültigen Entscheidung auf seinem Schreibtisch gelandet sei.
Anutin, der persönliche Anekdoten über seine eigene Geschichte als Snookerspieler teilte, drückte seine Überzeugung aus, dass das Spiel eine aktivitätsfördernde Fähigkeit sei und keine Form von Laster. Für Einwohner und Besucher ist diese Entwicklung von Bedeutung, da sie letztendlich zur formellen Anerkennung von Snooker als legitimer Sportart führen könnte, was sich möglicherweise auf die Regulierung von Spielstätten auswirken würde. Der Vorschlag befindet sich jedoch noch in der Beratungsphase, und es ist noch nicht bestätigt, ob die Regierung die notwendigen Gesetzesänderungen vornehmen wird, um Snooker aus dem Glücksspielgesetz zu streichen.