Verkehr
Thailändischer Verkehrspolizist steht nach Bürgschaft für Kredit vor dem finanziellen Ruin
Ein Verkehrspolizist aus Bang Phli wurde für bankrott erklärt und verfügt über ein monatliches Gehalt von nur noch 154 Baht, nachdem ein von ihm verbürgter Kredit ausgefallen ist.
Laut einem Bericht von Khaosod Online Thailand steht ein Verkehrspolizist der Polizeistation Bang Phli, identifiziert als „Leutnant Somnuek“, derzeit vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Der Beamte, der sich dem Ende seiner Dienstzeit nähert, enthüllte, dass er sich früher bereit erklärt hatte, als Bürge für einen Kredit eines Kollegen aus seinem Abschlussjahrgang zu fungieren. Beide hatten an einem gegenseitigen Kreditprogramm der Government Savings Bank teilgenommen und vertrauten auf ihre langjährige berufliche Beziehung.
Der Kollege stellte jedoch die Zahlungen ein, wodurch der Bürge für eine Gesamtschuld von etwa 1,53 Millionen Baht haftbar gemacht wurde. Nach einem Gerichtsverfahren wurde der Beamte für bankrott erklärt, was dazu führte, dass sein monatliches Gehalt so weit gepfändet wurde, dass nur noch 154 Baht auf seinem Konto verbleiben. Diese Situation hat seine Pläne für den Ruhestand faktisch zerstört.
Für Einwohner und Expats in Thailand dient dieser Fall als deutliche Erinnerung an die erheblichen rechtlichen und finanziellen Risiken, die mit der Übernahme einer Kreditbürgschaft verbunden sind, unabhängig von persönlichem Vertrauen oder beruflichen Bindungen. Während der persönliche Bericht des Beamten die verheerenden Auswirkungen solcher Vereinbarungen verdeutlicht, bleibt zu klären, ob ihm weitere Rechtsmittel oder Optionen zur Umschuldung zur Verfügung stehen. Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig es ist, die bindende Natur von Finanzgarantien nach thailändischem Recht zu verstehen.