Recht
Die Börse von Thailand schlägt Rechtsreformen zur Stärkung der Marktliquidität vor
Die Börse von Thailand (SET) drängt auf Änderungen des Aktiengesetzes, um den Streubesitz zu erhöhen und ausländische Investitionen anzuziehen.
Laut einem Bericht von Prachachat Business vom 15. September 2026 setzt sich die Börse von Thailand (SET) für Änderungen des Aktiengesetzes ein. Die vorgeschlagenen Änderungen sollen es Geschäftsinhabern ermöglichen, zusätzliche Aktien zu verkaufen, ohne die Kontrolle über die Geschäftsführung zu verlieren. Dieser Schritt zielt darauf ab, den Streubesitz des Marktes zu erhöhen und mehr ausländisches Kapital anzuziehen.
Darüber hinaus umfasst der Vorschlag die Einführung eines 'Golden Share'-Mechanismus, der der Regierung mehr Flexibilität bei der Reduzierung ihrer Beteiligungen an staatlich verbundenen Unternehmen bieten würde. Die SET deutet an, dass der SET-Index bei erfolgreicher Umsetzung dieser regulatorischen Anpassungen, die das Aktienangebot erhöhen und Unternehmen der neuen Wirtschaft anziehen sollen, innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre die Marke von 2.000 Punkten erreichen könnte.
Für Einwohner und Expats sind diese Entwicklungen von Bedeutung, da sie auf eine mögliche Veränderung der lokalen Investitionslandschaft und des allgemeinen Wirtschaftsklimas in Thailand hindeuten. Ein liquiderer und robusterer Aktienmarkt korreliert häufig mit einer gesteigerten Unternehmensaktivität und wirtschaftlichem Wachstum. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es sich derzeit um vorgeschlagene Gesetzesänderungen handelt. Die tatsächliche Umsetzung dieser Änderungen, die spezifischen Details der 'Golden Share'-Struktur und der Zeitplan für die parlamentarische Genehmigung müssen noch bestätigt werden. Investoren und Beobachter sollten die offiziellen Ankündigungen der Regierung auf weitere Aktualisierungen zum Fortschritt dieser Rechtsreform hin verfolgen.