Zum Inhalt springen
SawaLife BETA

Politik

Wahlkommission klärt Entscheidung, die Bhumjaithai-Partei nicht zu verfolgen

Eine Quelle
Wahlkommission klärt Entscheidung, die Bhumjaithai-Partei nicht zu verfolgen

Der Vorsitzende der Wahlkommission hat auf öffentliche Bedenken bezüglich der Einstellung eines Verfahrens gegen die Bhumjaithai-Partei reagiert und unzureichende Beweise angeführt.

Am 14. September 2026 gab der Vorsitzende der thailändischen Wahlkommission (EC), Narong, eine detaillierte Erklärung zur Entscheidung ab, keine rechtlichen Schritte gegen die Bhumjaithai-Partei einzuleiten. Laut einem Bericht der Thai Post wies die EC Petitionen gegen 21 Politiker mit der Begründung zurück, dass es an glaubwürdigen Beweisen fehle.

Narong ging auf Berichte über ein Treffen zwischen den Parteifiguren Anutin und Newin im Pullman Hotel ein und erklärte, dass das Treffen zwar stattgefunden habe, es jedoch keine Beweise für eine Verbindung zu illegalen Aktivitäten oder finanziellem Fehlverhalten gebe. Die EC stellte fest, dass drei Hauptzeugen ihre früheren Aussagen widerrufen hatten, was ihre Zeugenaussagen unzureichend machte. Zudem stellten die Ermittler fest, dass ein Zeuge vorbestraft war, was die Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen weiter untergrub.

Für Einwohner und Reisende unterstreicht diese Entwicklung die anhaltende Überprüfung des Verhaltens politischer Parteien in Thailand. Obwohl die EC die Partei von diesen spezifischen Vorwürfen freigesprochen hat, betonte die Kommission, dass sie Politiker nicht 'reinwasche'. Die EC bestätigte, dass sie sich mit dem Department of Special Investigation (DSI) koordiniert, um weiterhin Finanzströme und Kommunikationsaufzeichnungen zu verfolgen.

Es bleibt abzuwarten, wie diese laufenden Untersuchungen durch das DSI fortgesetzt werden und ob sich aus der kontinuierlichen Überwachung von Finanz- und Digitaldaten neue Beweise ergeben. Die EC hält daran fest, dass die ersten Ergebnisse des Untersuchungsausschusses nicht bindend sind, was die Tür für weitere Prüfungen offen lässt, falls neue, überprüfbare Informationen ans Licht kommen sollten.