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Politik

Sicherheitsbedenken am Parlamentsgebäude in Thailand

Eine Quelle
Sicherheitsbedenken am Parlamentsgebäude in Thailand

Senatoren haben nach einem Deckeneinsturz auf strukturelle Risiken im Parlamentskomplex hingewiesen und über 100 Gefahrenstellen identifiziert.

Am 14. September 2026 hielt eine Gruppe von Senatoren unter der Leitung von Nanthana Nanthavaropas eine Pressekonferenz im thailändischen Parlament ab, um anhaltende Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Infrastruktur des Gebäudes anzusprechen. Die Gruppe, zu der auch der ehemalige Abgeordnete von Bangkok, Wilas Chanpithak, gehörte, erschien mit Schutzhelmen, um die Risiken der Anlage zu unterstreichen, deren Bau Milliarden von Baht gekostet hat.

Die Demonstration folgte auf einen Vorfall am 13. September 2026, bei dem eine Decke in der Cafeteria im Untergeschoss B2 einstürzte. Laut den Senatoren handelt es sich dabei nicht um einen Einzelfall, da sie berichteten, dass seit der Fertigstellung des Gebäudes bereits mehr als 10 Mal Wasserschäden und Deckeneinstürze aufgetreten seien. Die Gruppe identifizierte 101 spezifische Problemstellen im gesamten Komplex und forderte die Behörden auf, die Sicherheit über die Beziehungen zu den Auftragnehmern zu stellen.

Für Anwohner und Besucher verdeutlicht diese Nachricht anhaltende Wartungs- und strukturelle Qualitätsprobleme an einem bedeutenden öffentlichen Wahrzeichen. Obwohl das Gebäude weiterhin geöffnet ist, deuten die Behauptungen der Senatoren darauf hin, dass bestimmte Bereiche anfällig für Gefahren sein könnten. Es bleibt abzuwarten, wie die Parlamentsverwaltung auf diese 101 identifizierten Risiken reagieren wird und ob eine umfassende strukturelle Prüfung durchgeführt wird, um die Sicherheit derjenigen zu gewährleisten, die in der Einrichtung arbeiten oder sie besuchen. Bisher wurde kein offizieller Zeitplan für Reparaturen oder Sicherheitsverbesserungen bekannt gegeben.