Verkehr
Todesopferzahl nach Fährbrand auf den Philippinen auf 35 gestiegen
Die Behörden auf den Philippinen suchen nach 56 Vermissten nach einem tödlichen Fährbrand vor der Küste von Coron, Palawan.
Berichten von Khaosod Online zufolge, die sich auf die BBC beziehen, ist die Zahl der Todesopfer durch den Brand an Bord der Fähre MV June Ester auf mindestens 35 gestiegen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, dem 9. September, vor der Küste von Coron, Palawan, im Westen der Philippinen. Während am Tag des Vorfalls 43 Überlebende gerettet werden konnten, werden noch 56 Personen vermisst.
Die Rettungsarbeiten verzögerten sich bis Freitag, den 11. September, aufgrund extremer Hitze und giftiger Gase, die sich im Inneren des Schiffes hielten. Die Küstenwache erklärte, dass die meisten Leichen aus den Passagierbereichen geborgen wurden. Die 2002 erbaute Fähre verfügte über gültige Sicherheitszertifikate und hatte im März 2026 eine Inspektion bestanden.
Für Reisende und Bewohner der Region unterstreicht dieser Vorfall die entscheidende Bedeutung von Sicherheitsprotokollen auf See. Vorläufige Aussagen von Überlebenden deuten darauf hin, dass das Feuer im Frachtraum ausbrach, und Berichten zufolge trugen einige Passagiere keine Schwimmwesten. Die philippinische Schifffahrtsbehörde untersucht derzeit die Brandursache. Die Behörden prüfen zudem mögliche Unstimmigkeiten in den Passagier- und Frachtlisten, was die Genauigkeit der Vermisstenzahlen beeinflussen könnte. Während die Ermittlungen andauern, warten die Familien auf die Identifizierung der Opfer, und weitere Details zur Einhaltung der Sicherheitsvorschriften durch das Schiff sowie die genaue Brandursache müssen noch bestätigt werden.