Wirtschaft
Wirtschaftliche Belastung in Thailand: Steigende Kosten schaffen eine neue 'vulnerable' Gruppe
Ein Anstieg der weltweiten Ölpreise und steigende Lebenshaltungskosten haben thailändische Haushalte mit einem Einkommen von unter 30.000 Baht in eine finanzielle Schieflage gebracht.
Laut einem Bericht von Prachachat Business vom 12. September 2026 steht Thailand vor einer erheblichen Kaufkraftkrise, die durch steigende Energiekosten angetrieben wird. Die weltweiten Rohölpreise sind auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegen, was die heimische Wirtschaft enorm unter Druck setzt.
Thakorn von der TTB Bank bezeichnete Personen mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 30.000 Baht als die 'neue vulnerable Gruppe'. Diese Haushalte kämpfen derzeit mit explodierenden Ausgaben und einer hohen Verschuldung, was zu einem deutlichen Anstieg bei der Ablehnung von Kreditanträgen führt. Auch der Gouverneur der thailändischen Zentralbank hat auf die anhaltenden Herausforderungen hingewiesen, mit denen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld konfrontiert sind.
Für Einwohner und Expats kann sich diese Situation durch eine erhöhte Volatilität der lokalen Preise und strengere Kreditbedingungen bemerkbar machen. Während die unmittelbaren Auswirkungen durch höhere Kraftstoff- und Versorgungskosten spürbar sind, bleiben die breiteren wirtschaftlichen Auswirkungen auf lokale Unternehmen abzuwarten. Es ist derzeit unklar, welche staatlichen Eingriffe oder fiskalpolitischen Maßnahmen eingeführt werden könnten, um diesen Druck abzumildern. Beobachter sollten die offiziellen Updates der thailändischen Zentralbank bezüglich möglicher Unterstützungsmaßnahmen für KMU und den allgemeinen Verbrauchermarkt verfolgen.