Wirtschaft
Bedenken hinsichtlich der Effizienz des 17-Milliarden-Baht-Budgets für Tablets
Eine Regierungsbeamtin hat die Wirksamkeit eines Tablet-Beschaffungsprojekts im Wert von 17 Milliarden Baht kritisiert und auf niedrige Nutzungsraten bei Schülern und Lehrern hingewiesen.
Laut einem Bericht von Matichon Online vom 9. September 2026 hat die Regierungsbeamtin Ratklao öffentlich ein Budget von 17 Milliarden Baht untersucht, das für eine Tablet-Beschaffungsinitiative bereitgestellt wurde. Die Kritik konzentriert sich auf Daten, die darauf hindeuten, dass die tatsächliche Nutzungsrate dieser Geräte bei Lehrern und Schülern nicht einmal 11 Prozent des Gesamtbestands erreicht hat.
Ratklao hat das Parlament offiziell dazu aufgefordert, eine gründliche Überprüfung des Budgets und der Umsetzungsstrategie des Projekts durchzuführen. Die Beamtin argumentiert, dass die erhebliche Diskrepanz zwischen der hohen Investition und der niedrigen Akzeptanzrate die Notwendigkeit nahelegt, die Verwaltung und Verteilung dieser Bildungsressourcen neu zu bewerten.
Für Einwohner und Expats unterstreicht diese Entwicklung die laufenden Debatten über öffentliche Ausgaben und die Digitalisierung des thailändischen Bildungssektors. Obwohl das Projekt darauf abzielte, die Klassenzimmer zu modernisieren, werfen die niedrigen Nutzungszahlen Fragen zur langfristigen Nachhaltigkeit und den praktischen Auswirkungen solch groß angelegter Technologieinvestitionen auf.
Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt abzuwarten, wie das Parlament auf die Forderung nach einer Überprüfung reagieren wird und ob Anpassungen am Budget oder am Verteilungsprogramm vorgenommen werden. Bisher wurde von der gesetzgebenden Körperschaft keine offizielle Entscheidung zur Einstellung oder Änderung des Projekts bekannt gegeben.