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Chinesischer Schlangenexperte widmet Jahrzehnte dem Schutz der seltenen Mangshan-Grubenotter

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Chinesischer Schlangenexperte widmet Jahrzehnte dem Schutz der seltenen Mangshan-Grubenotter

Chen Yuanhui, ein 77-jähriger Schlangenexperte, hat 37 Jahre damit verbracht, die seltene Mangshan-Grubenotter zu erforschen und zu schützen, obwohl er neun Bisse erlitt und durch das Gift Finger verlor.

Laut einem Bericht von Khaosod Online hat der 77-jährige chinesische Schlangenexperte Chen Yuanhui über 37 Jahre dem Schutz der Mangshan-Grubenotter gewidmet. Chen, der aus der Provinz Guangdong stammt, wechselte nach der Schließung seines Forschungszentrums im Jahr 1982 von der Arbeit in einem Zentrum für Schlangenbissforschung dazu, als lokaler Heiler in der Bergregion Mangshan zu praktizieren.

Sein Engagement begann 1984, nachdem er einen Waldarbeiter behandelt hatte, der von einer Schlange gebissen wurde, die von den Einheimischen „kleiner grüner Drache“ genannt wurde. Fasziniert von ihrem einzigartigen gelb-grünen Körper und dem weißen Schwanz, verbrachte Chen fünf Jahre mit der Suche nach der Art. Er kaufte schließlich 23 Exemplare von Arbeitern vor Ort und nutzte dafür die Ersparnisse seiner Familie, um ihr Überleben und ihre Erforschung zu sichern. Im Laufe seiner Karriere wurde Chen neunmal gebissen, was aufgrund des starken Gifts zum Verlust von Fingern führte. Trotz dieser körperlichen Opfer betont er, dass er seine Lebensentscheidung nicht bereut.

Für Reisende oder Bewohner, die sich für die Tierwelt interessieren, unterstreicht diese Geschichte die extreme Artenvielfalt der Region Mangshan und die Risiken, die mit seltenen giftigen Arten verbunden sind. Während Chens Bemühungen maßgeblich zur Erforschung dieser Viper beigetragen haben, bleiben der langfristige ökologische Status der Art und die spezifischen Details der aktuellen Schutzmaßnahmen in dem Gebiet Gegenstand weiterer wissenschaftlicher Beobachtungen.