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Chinesischer Staatsbürger in Pattaya wegen Krypto-Betrugs mittels 'Deepfake' festgenommen

Eine Quelle
Chinesischer Staatsbürger in Pattaya wegen Krypto-Betrugs mittels 'Deepfake' festgenommen

Die thailändische Einwanderungspolizei hat in Pattaya einen chinesischen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, eine 'Deepfake'-Software entwickelt zu haben, um über 162 Millionen Baht in Kryptowährungen zu stehlen.

Am 9. September 2026 nahmen Beamte der Abteilung 3 der thailändischen Einwanderungsbehörde einen chinesischen Staatsbürger, identifiziert als Herr Zhang, in einer Wohnanlage in Pattaya, Chonburi, fest. Laut Khaosod Online Thailand erfolgte die Festnahme nach Hinweisen aus der Bevölkerung über einen Ausländer, der einen luxuriösen Lebensstil ohne sichtbare Beschäftigung führte.

Die Behörden werfen dem Verdächtigen vor, eine 'Deepfake'-Software (Gesichtstausch) entwickelt und eingesetzt zu haben, um Opfer zu täuschen und unbefugt auf deren Krypto-Vermögenswerte zuzugreifen. Die Gesamtschäden durch dieses Schema werden auf etwa 162 Millionen Baht geschätzt. Die Polizei hatte den Wohnsitz des Verdächtigen überwacht, nachdem sie Hinweise auf seine verdächtigen Finanzaktivitäten und das Fehlen einer formellen Beschäftigung erhalten hatte.

Für Einwohner und Reisende unterstreicht dieser Fall die zunehmende Raffinesse digitaler Betrugsmaschen, die biometrische Manipulationen beinhalten. Obwohl sich der Verdächtige in Gewahrsam befindet, dauern die Ermittlungen an. Es ist noch nicht bestätigt, wie viele Opfer betroffen sind oder ob weitere Komplizen an der Operation beteiligt sind. Die Behörden mahnen die Öffentlichkeit weiterhin zur Wachsamkeit gegenüber verdächtigen digitalen Anfragen und dazu, die Identität von Personen bei Online-Finanztransaktionen zu überprüfen. Weitere Einzelheiten zu den rechtlichen Schritten und dem Ausmaß des kriminellen Netzwerks werden im Laufe der Ermittlungen erwartet.