Technologie
KMUTT testet KI-gestütztes Programm für 'staubreduzierende Gärten' in Ratchada
Die King Mongkut's University of Technology Thonburi hat ein KI-Tool eingeführt, das darauf ausgelegt ist, Gartengestaltungen für eine maximale PM2.5-Reduzierung zu optimieren.
Anlässlich des Internationalen Tages der sauberen Luft für einen blauen Himmel am 7. September 2026 kündigte die King Mongkut's University of Technology Thonburi (KMUTT) die Entwicklung eines spezialisierten KI-Programms zur Minderung der Luftverschmutzung an. Laut einem Bericht von Prachachat Business testet die Universität diese Technologie derzeit im Gebiet Ratchada, um „staubreduzierende Gärten“ zu entwerfen.
Die KI-Software analysiert spezifische Umweltbedingungen, um Pflanzenanordnungen und Landschaftsgestaltungsstrategien vorzuschlagen, die PM2.5-Feinstaub um bis zu 40 % reduzieren können. Durch die Anpassung der Gartengestaltung an die einzigartige Topografie und den Luftstrom städtischer Räume wollen die Forscher natürliche Barrieren gegen Feinstaub schaffen.
Für Einwohner und Reisende in Bangkok stellt diese Initiative eine potenzielle Veränderung in der Stadtplanung und der Verwaltung öffentlicher Räume dar. Bei erfolgreicher Skalierung könnten diese KI-optimierten Grünflächen die Luftqualität in verkehrsreichen Bezirken verbessern und Außenbereiche während Perioden hoher Verschmutzung potenziell angenehmer machen. Die langfristige Wirksamkeit dieser Gärten in verschiedenen städtischen Mikroklimata muss jedoch noch bestätigt werden. Zudem wurden von der Universität noch keine Details zum Zeitplan für eine breitere Umsetzung über das Pilotprojekt in Ratchada hinaus bekannt gegeben.