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Thailand verschärft Sicherheitsstandards für Solaranlagen auf Dächern

Eine Quelle
Thailand verschärft Sicherheitsstandards für Solaranlagen auf Dächern

Das thailändische Institut für Industriestandards (TISI) führt zwei neue verbindliche Sicherheitsstandards für Solarkomponenten ein, um Brandrisiken zu mindern.

Am 18. August 2026 verabschiedete der Rat für Industrieproduktstandards (IPSC) zwei neue verbindliche Standards für Solaranlagen auf Dächern, um den Brandschutz zu verbessern. Laut Khaosod Online folgt die Entscheidung auf Bedenken, dass nicht normgerechte Steckverbinder überhitzen, schmelzen oder Funken erzeugen können, was erhebliche Brandgefahren darstellt.

Die neuen Standards, deren Durchsetzung das thailändische Institut für Industriestandards (TISI) bis Dezember 2026 erwartet, betreffen zwei spezifische Komponenten: Gleichstromsteckverbinder für Photovoltaikanlagen (ausgelegt für bis zu 1.500 V und 125 A) sowie Niederspannungsschaltanlagen für die Solarstromverteilung. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen nationalen Initiative zur Förderung der Solarenergie bei gleichzeitiger Gewährleistung der Anlagensicherheit.

Für Anwohner und Immobilieneigentümer ist diese Entwicklung von Bedeutung, da sie darauf abzielt, das Risiko von Elektrobränden im Zusammenhang mit Solaranlagen zu verringern. Während diese Vorschriften für Neuinstallationen qualitativ hochwertigere Komponenten vorschreiben werden, müssen die spezifischen Auswirkungen auf bestehende Systeme noch von den Behörden geklärt werden. Reisende, die in Unterkünften mit Solaranlagen übernachten, könnten von der verstärkten Sicherheitsüberwachung profitieren, wobei der Zeitplan für die Umsetzung und mögliche Anforderungen an die Nachrüstung älterer Systeme noch auf weitere offizielle Leitlinien warten.