Kultur
Öffentlicher Aufschrei in Kalasin nach Fällung jahrhundertealter Bäume
Ehemalige Schüler, Studenten und lokale Aktivisten haben nach der unbefugten Fällung von 23 jahrhundertealten Bäumen Beschwerde gegen einen Schulleiter in Kalasin eingereicht.
Am 28. August 2026 fand an der Kamalasai-Schule in der thailändischen Provinz Kalasin ein Protest statt, nachdem bekannt wurde, dass 23 jahrhundertealte Bäume gefällt worden waren. Laut Khaosod Online erfolgte die Entfernung dieser Bäume, die sich in einem Gedenkgarten auf dem Schulgelände befanden, ohne ordnungsgemäße Genehmigung.
Etwa 100 Personen, darunter ehemalige Schüler, aktuelle Schüler, pensionierte Lehrer und Mitglieder des lokalen Anti-Korruptions-Netzwerks, versammelten sich an der Schule, um Rechenschaft zu fordern. Die Gruppe, angeführt vom Vorsitzenden des Elternbeirats und dem Anti-Korruptions-Club der Provinz, reichte formelle Beschwerden bei der örtlichen Polizei und dem Damrongtham-Zentrum ein. Die Demonstranten fordern eine gründliche Untersuchung des Schulleiters und werfen ihm mögliche Korruption und Missmanagement bei der Zerstörung dieser unersetzlichen Naturschätze vor.
Für Einwohner und Besucher unterstreicht dieser Vorfall die wachsende Sensibilität der Gemeinschaft für den Umweltschutz und die institutionelle Transparenz in Thailand. Die Fällung der Bäume hat in der lokalen Gemeinschaft, die den Garten als lebenswichtige Grünfläche betrachtet, große Bestürzung ausgelöst. Die Untersuchung dauert derzeit an. Es bleibt zu klären, ob der Schulleiter mit rechtlichen Konsequenzen rechnen muss oder ob es eine offizielle Rechtfertigung für die Fällung gab, die der Öffentlichkeit bisher nicht bekannt gegeben wurde.