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Vorschlag für 6-stündige Sperrfrist bei großen Überweisungen zur Betrugsbekämpfung

Eine Quelle
Vorschlag für 6-stündige Sperrfrist bei großen Überweisungen zur Betrugsbekämpfung

Der thailändische Politiker Chaiwut Thanakamanusorn hat vorgeschlagen, dass die Bank of Thailand eine obligatorische Verzögerung von sechs Stunden für digitale Überweisungen über 50.000 Baht einführt, um Betrug zu verhindern.

Laut einem Bericht von Matichon Online vom 28. August 2026 hat Chaiwut Thanakamanusorn der Bank of Thailand (BOT) offiziell eine neue Sicherheitsmaßnahme vorgeschlagen, um die wachsende Bedrohung durch digitale Finanzbetrügereien einzudämmen. Der Vorschlag sieht vor, dass jede digitale Überweisung von mehr als 50.000 Baht einer obligatorischen sechs-stündigen Überprüfungsfrist unterliegt, bevor die Gelder an den Empfänger freigegeben werden.

Für Einwohner und Reisende in Thailand ist dieser Vorschlag von Bedeutung, da er sich direkt auf die Geschwindigkeit von Finanztransaktionen in großem Umfang auswirkt. Sollte die Maßnahme umgesetzt werden, müssten Personen, die größere Geldbeträge bewegen – etwa für Mieten, Immobilienanzahlungen oder größere Anschaffungen –, diese Verzögerung bei ihrer Finanzplanung berücksichtigen. Die Maßnahme soll Behörden oder Opfern ein Zeitfenster bieten, um verdächtige Aktivitäten zu melden und betrügerische Transaktionen möglicherweise einzufrieren, bevor sie abgeschlossen sind.

Es ist wichtig zu beachten, dass es sich derzeit um einen Vorschlag eines Politikers handelt, der noch nicht als offizielle Politik der Bank of Thailand verabschiedet wurde. Ob die Zentralbank diese Maßnahme übernehmen wird oder ob sie angepasst wird, um verschiedenen Kontotypen oder Transaktionsprüfmethoden gerecht zu werden, bleibt abzuwarten. Interessengruppen sollten die offiziellen Ankündigungen der Bank of Thailand auf Aktualisierungen bezüglich Änderungen der Vorschriften für digitale Überweisungen hin beobachten.