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FTI schlägt 9.000 MW SMR-Kernkraft im thailändischen Energieplan 2026 vor
Der Verband der thailändischen Industrie (FTI) setzt sich für die Aufnahme von 9.000 Megawatt an Kapazität durch kleine modulare Reaktoren (SMR) in den kommenden Energieentwicklungsplan PDP 2026 ein, um die Abhängigkeit von teurem importiertem LNG zu verringern.
Laut einem Bericht von Khaosod Online hat der Verband der thailändischen Industrie (FTI) vorgeschlagen, 9.000 Megawatt an Technologie für kleine modulare Reaktoren (SMR) in den Energieentwicklungsplan Thailands (PDP 2026) zu integrieren. Während eines Seminars mit dem Titel 'Neue Energie für Thailand' betonte Nateesak Sittiprasat, Vorsitzender des FTI-Clubs für erneuerbare Energien, dass SMRs als wichtige Alternative für die Strom-, Wärme- und Dampferzeugung dienen könnten, was die starke Abhängigkeit des Industriesektors von Erdgas potenziell verringern würde.
Der Vorschlag beruht auf Bedenken hinsichtlich der Energiesicherheit und der Preisvolatilität. Die FTI stellte fest, dass Thailand zwar heimisches Erdgas aus dem Golf von Thailand nutzt, das begrenzte Angebot jedoch erhebliche Importe von Flüssigerdgas (LNG) erforderlich macht. Unter Berufung auf vergangene geopolitische Konflikte, wie den Russland-Ukraine-Krieg und Spannungen im Nahen Osten, warnte die FTI, dass die LNG-Preise dramatisch ansteigen und 50 USD pro Million BTU übersteigen können.
Für Einwohner und Reisende ist diese Entwicklung von Bedeutung, da sie auf eine mögliche langfristige Veränderung der Energieinfrastruktur Thailands hindeutet, die darauf abzielt, die Stromkosten und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu stabilisieren. Der Vorschlag ist jedoch derzeit Teil einer vorläufigen Diskussion. Es bleibt zu bestätigen, ob die Regierung diese Ziele offiziell in den endgültigen PDP 2026-Rahmen aufnehmen wird oder welche spezifischen Sicherheits- und Regulierungsprotokolle für den Einsatz der SMR-Technologie im Land festgelegt würden.