Politik
Senator hinterfragt Transparenz des Thai PBS-Budgets
Senator Premsak Piayura hat während einer Senatssitzung Bedenken hinsichtlich der Finanzverwaltung und der Beschaffungspraktiken des öffentlich-rechtlichen Senders Thai PBS geäußert.
Während einer Senatssitzung am 25. August 2026 untersuchte Senator Dr. Premsak Piayura den jährlichen Leistungsbericht des Public Broadcasting Service of Thailand (Thai PBS). Laut Khaosod Online stellte der Senator die Effizienz und Transparenz der Organisation in Frage, die jährlich etwa 2 Milliarden Baht aus Alkohol- und Tabaksteuern erhält. Er merkte an, dass der Sender in seiner 19-jährigen Geschichte fast 40 Milliarden Baht an öffentlichen Geldern verwendet hat.
Dr. Premsak hob insbesondere Bedenken hinsichtlich der Beschaffungsmethoden hervor, wies auf Fälle von 'speziellen' oder direkten Einkäufen hin und stellte die Rechtmäßigkeit von Fahrzeugkostenerstattungen in Frage, wenn angeblich zentrale Fahrzeuge genutzt wurden. Er betonte, dass Thai PBS als öffentlich-rechtliche Medienanstalt strenge Governance-Standards einhalten müsse. Der Senator stellte klar, dass seine Untersuchung darauf abziele, die Rechenschaftspflicht auf politischer und Managementebene sicherzustellen, anstatt Journalisten oder Mitarbeiter vor Ort zu kritisieren.
Für Einwohner und Reisende ist diese Entwicklung von Bedeutung, da sie die laufende öffentliche Debatte über die Aufsicht über staatlich finanzierte Institutionen in Thailand unterstreicht. Obwohl der Senator Transparenz gefordert hat, unterliegen die spezifischen Vorwürfe bezüglich der Beschaffung und der Fahrzeugkosten weiteren Untersuchungen und einer offiziellen Antwort der Geschäftsführung von Thai PBS. Bisher wurden keine formellen Feststellungen über Fehlverhalten getroffen.