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Gesundheit

Thailändischer Parlamentsausschuss untersucht 'Geistereltern'-Betrug in Krankenhäusern

Eine Quelle
Thailändischer Parlamentsausschuss untersucht 'Geistereltern'-Betrug in Krankenhäusern

Der Ausschuss für öffentliche Gesundheit untersucht über 20 Krankenhäuser, die in einen 'Geistereltern'-Betrug verwickelt sein könnten, und fordert strengere Regeln für medizinisches Cannabis.

Am 22. August 2026 kündigte Sakoltee Phattiyakul, Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Gesundheit des Repräsentantenhauses, eine Untersuchung zu einem Betrugsfall mit sogenannten 'Geistereltern' an – Personen, die fälschlicherweise Elternschaft beanspruchen, um sich Vorteile oder einen rechtlichen Status durch Krankenhausunterlagen zu erschleichen. Laut Khaosod Online hat der Ausschuss über 20 Krankenhäuser identifiziert, die diese illegalen Aktivitäten begünstigt haben könnten.

Allein in Bangkok verfolgen die Behörden etwa 500 Personen, die im Verdacht stehen, 'Geisterväter' zu sein. Der Ausschuss wartet derzeit auf offizielle Unterlagen der zuständigen Behörden, um die betroffenen Krankenhäuser zu identifizieren und deren Vertreter zur Anhörung vorzuladen. Der Vorsitzende Sakoltee betonte, dass es sich wahrscheinlich um eine organisierte kriminelle Operation handele und der Ausschuss beabsichtige, Verantwortliche über einfache Geldstrafen hinaus zur Rechenschaft zu ziehen.

Für Einwohner und Langzeitbesucher verdeutlicht diese Untersuchung potenzielle Schwachstellen in der Krankenhausverwaltung und bei der Geburtsregistrierung. Obwohl sich die Untersuchung auf systemischen Betrug konzentriert, unterstreicht sie das Bestreben des Ausschusses, die Aufsicht im Gesundheitssektor zu verschärfen. Zudem bereitet der Ausschuss eine neue Gesetzgebung vor, um den Cannabiskonsum strikt auf medizinische Zwecke zu beschränken, da Bedenken hinsichtlich Korruption bei medizinischen Zertifizierungsprozessen bestehen. Da die Untersuchung noch läuft, wartet die Öffentlichkeit auf die Veröffentlichung der Krankenhausliste und weitere Ergebnisse des Ausschusses.