Sport
Thailändischer Fußballfunktionär kritisiert Vietnams Kaderstrategie vor dem ASEAN-Cup-Finale
Der thailändische Fußball-Vizepräsident hat eine Debatte ausgelöst, indem er Vietnams Abhängigkeit von eingebürgerten brasilianischen Spielern vor dem Finale des ASEAN-Cups infrage stellte.
Vor dem Finale des ASEAN-Cups 2026 hat Charnwit Pholchivin, Vizepräsident des thailändischen Fußballverbandes, die Zusammensetzung der vietnamesischen Mannschaft öffentlich kritisiert. Laut Khaosod English bezeichnete Charnwit, der weithin als „Ajarn Rang“ bekannt ist, den vietnamesischen Kader aufgrund der Einbeziehung mehrerer in Brasilien geborener Spieler als „Vietnam Plus“.
Charnwit äußerte Skepsis hinsichtlich des Nationalstolzes, der mit einer solchen Auswahl verbunden ist, und stellte die langfristige Ausrichtung der Mannschaftsbildung im südostasiatischen Fußball infrage. Trotz dieser Kommentare betonte er, dass die thailändische Nationalmannschaft unbeeindruckt bleibe und sich von ihren Gegnern auf dem Spielfeld nicht einschüchtern lassen werde.
Für Einwohner und Reisende in Thailand unterstreicht diese Rhetorik die intensive regionale Rivalität rund um den ASEAN-Cup, die oft erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zieht und Diskussionen in den sozialen Medien anheizt. Obwohl die Kommentare unter den Fans für Debatten gesorgt haben, bleibt der tatsächliche Einfluss auf das Spiel abzuwarten. Es ist derzeit nicht bestätigt, wie sich diese Äußerungen auf die Atmosphäre während des Finales auswirken werden oder ob es eine formelle Reaktion der vietnamesischen Fußballbehörden geben wird. Da das Turnier seinen Höhepunkt erreicht, sollten Fans mit einem erhöhten nationalistischen Gefühl und einem gesteigerten Interesse an Sportübertragungsorten rechnen.