Sicherheit
Untersuchung zum 30-Millionen-Baht-Budget für die Flutbewältigung in Hat Yai eingeleitet
Der stellvertretende Premierminister Pakorn Nilprapunt leitet eine Untersuchung zu Vorwürfen der Misswirtschaft bei Geldern, die für die Flutbewältigung in Hat Yai vorgesehen waren.
Am 19. August 2026 leitete der stellvertretende Premierminister Pakorn Nilprapunt die erste Sitzung eines Ausschusses, der mit der Untersuchung der Ausgaben eines zentralen Budgets in Höhe von 30 Millionen Baht beauftragt wurde. Dieser Fonds war speziell für Wiederaufbauprojekte nach den schweren Überschwemmungen vorgesehen, die Hat Yai und die umliegenden Gebiete zwischen dem 19. und 21. November 2025 betrafen.
Laut Khaosod Online wurde die Untersuchung nach formellen Beschwerden eingeleitet, in denen die missbräuchliche Verwendung dieser Notfallreserven behauptet wurde. Der Ausschuss, dem unter anderem der stellvertretende Innenminister und der Generalsekretär der Anti-Korruptions-Kommission des öffentlichen Sektors (PACC) angehören, prüft derzeit die rechtlichen und tatsächlichen Aspekte der Ausgaben. Die Regierung hatte nach der Katastrophe, von der über 800.000 Menschen betroffen waren und die mehrere Todesopfer forderte, am 25. November 2025 den Notstand ausgerufen.
Für Einwohner und Reisende unterstreicht diese Untersuchung die anhaltende behördliche Prüfung der Transparenz bei Katastrophenhilfemaßnahmen. Obwohl sich die Untersuchung noch in einem frühen Stadium befindet, erinnert sie an die administrativen Prozesse bei der Bewältigung von Katastrophenfolgen. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Vorwürfe des finanziellen Fehlverhaltens durch die Ergebnisse des Ausschusses bestätigen werden. Die Regierung erklärte, dass der Premierminister die Angelegenheit mit Dringlichkeit behandle, um die Rechenschaftspflicht für die zur Unterstützung der betroffenen Gemeinden vorgesehenen Mittel sicherzustellen.